Hamann: "Miki kann mich gerne anrufen"

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Hamann liebäugelt mit einem Wechsel zu 1860.

München - Didi Hamanns heißer Urlaubsflirt: Der Ex-Bayern-Spieler, noch in Diensten von Manchester City, liebäugelt weiter mit einem Wechsel zum TSV 1860.

„Wenn Miki Stevic mich anrufen will, kann er das gerne tun. Ich werde ihn nicht davon abhalten“, sagt er der tz ganz entspannt: „Ich werde mir jetzt alles anhören.“

Die vergangenen Tage hat der 35-Jährige in Österreich verbracht und sich gesonnt. Am Samstag geht’s zurück nach England – zunächst. Denn der Vertrag des 35 Jahre alten Mittelfeldspielers läuft aus. Fliegt er bald wieder in die andere Richtung – Ziel München? „1860 ist ein Traditionsverein“, turtelt Hamann: „Ich hoffe einfach, dass sie über kurz oder lang wieder in die erste Liga aufsteigen.“ Ungewohnt sanfte Töne eines „Ex-Roten“, wenn es um die „Weiß-Blauen“ geht. „Ich war lange Zeit weg“, erklärt Hamann: „Von daher sehe ich keine zu großen Probleme…“

Der Saisonrückblick des TSV 1860 München

Das war die Saison des TSV1860.
Start in die Saison im Juni 2008. Trainer Marco Kurz mit seinem alten und neuen Star Benny Lauth. Nach 4 Jahren kehrt der Ex-Nationalspieler zum TSV zurück und weckt bei den Fans Hoffnungen auf mden Aufstieg. © dpa
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Sven Bender, Timo Gebhart, Florian Jungwirth und Lars Bender (v.l.) sorgen für große Euphorie bei den Löwen: Mit der U19-Nationalmannschaft werden sie Europameister. © sampics
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30. Juli 2008: Testspiel vor 9300 Fans im Grünwalder Stadion. Beim „Heimatabend“ gegen Kaiserslautern  treffen sich auch die Meisterlöwen von 1966 und die frisch gebackenen U19-Europameister. © sampics
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Die Löwen siegen durch ein Eigentor Florian Amedick mit 1:0. In diesem Spiel feiert auch Berkant Göktan (l., neben Mate Ghvinianidze) sein lange ersehntes Comeback.. © sampics
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Dass das folgende Testspiel gegen Galatasaray Istanbul in der Allianz Arena vor 19 300 Fans (0:0) sein letztes im Löwen-Trikot sein sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand... © sampics
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DFB -Pokal, 1. Hauptrunde: Start in die Pflichtspielsaison bei der TSG Neustrelitz. Die Löwen setzten sich mit 2:0 durch und ziehen in die 2. Runde ein. Die Tore erziehlen Benny Lauth (Foto) und Mustafa Kucukovic. © dpa
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1. Spieltag: Lauth trifft auch im ersten Saisonspiel beim SC Freiburg. © dpa
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Doch sein zwischentzeitlicher Ausgleich reicht nicht, die Löwen unterliegen etwas unglücklich mit 1:2 (1:1) beim Sport-Club. © dpa
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2. Spieltag: Erster Auftritt vor heimischen Publikum, zweiter gegen einen Aufstiegskandidaten. Mainz 05 spielt souverän... © dpa
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... und gewinnt verdient mit 2:1 in München . Kucukovic‚ Anschlusstreffer (Nr. 24) kommt zu spät. © dpa
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3. Spieltag: Den Fehlstart komplettieren die Löwen mit einer erneuten 1:2-Pleite. Bei Aufsteiger RW Ahlen kassiert 1860 in der letzten Minute das entscheidende Tor. © dpa
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Markus Thorandt und Sven Bender am Boden. Die Löwen sind Letzter nach drei Niederlagen in den ersten drei Spielen. Das kommende Match gilt schon jetzt als Schicksalsspiel für Trainer Marco Kurz. © dpa
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4. Spieltag: Gegner ist Absteiger MSV Duisburg - doch die Löwen landen den (vermeintlichen) Befreiungsschlag. 2:0 siegen sie angeführt von Neu-Kapitän Daniel Bierofka, der selbst die Führung besorgt. © dpa
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Erleichterung pur nach dem Abpfiff, nun soll eine Serie gestartet werden. © dpa
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5. Spieltag: Doch nur vier Tage später die Ernüchterung. Erschreckend schwache Löwen verlieren 0:1 beim FC St. Pauli. © dpa
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Alleingelassen und einsam kämpfend stemmt sich nur Daniel Bierofka gegen die Niederlage. Aufgebrachte Löwen-Fans beschweren sich nach Spielende vehement bei den Akteuren. © dpa
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DFB -Pokal: Wieder geht es gegen Duisburg. Vor nur 5.500 Zuschauern in der Arena und einem katastrophal schwachem 0:0 nach 120 Minuten, gewinnen die Löwen mit 5:4 nach Elfmeterschießen. Bierofka verwandelt den entscheidenden Strafstoß. © dpa
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6. Spieltag: Wieder ist es Bierofka, der die Löwen hoffen lässt. Er erzielt das 1:0 gegen den Aufsteiger FC Ingolstadt, alles sieht nach einem Derbysieg aus. © dpa
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Doch ein Sonntagsschuss von Andreas Neuendorf (82.) verhindert den Dreier und sorgt für erneute Tristesse im lager der Blauen. © dpa
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7. Spieltag: Der Lichtblick folgt schließlich in der Frankfurter Commerzbank-Arena. © dpa
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Eine ansprechende Leistung der Mannschaft um den bärenstarken Timo Gebhart sorgt für einen 3:0-Auswärtssieg im “Heimspiel„ beim FSV Frankfurt. © dpa
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Vor nur 8.921 Fans sorgen  Fabian Johnson (52.),  Timo Gebhart (65.) und Lars Bender (75.) für die Tore. Es war der Startschuss zum goldenen Oktober der Löwen. © dpa
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8. Spieltag: Derby gegen das Kleeblatt aus Fürth . Nach den ersten 45 Minuten sah alles nach einer Wiederholung der letzten beiden Spiele in der Arena aus, die 1860 je mit 0:3 verlor. © dpa
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Doch dann platzt bei Benny Lauth der Knoten. Mit zwei Treffern hatt er maßgeblichen Anteil daran dass, die Löwen aus dem 0:1-Halbzeitstand einen verdienten 3:1-Sieg machen. © dpa
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Friede, Freude, Eierkuchen bei den Spielern und den Fans, doch was in der folgenden Woche passieren sollte, schockt die gesamte Löwen-Familie. © dpa
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Dienstag, 21.10.2008: Berkant Göktan wird durch eine vom Verein angeordnetet Urin-Probe des Kokain-Konsums überführt. Die Löwen bieten dem Deutsch-Türken an, den Vertrag ruhen zu lassen und ihm zu helfen, was der 28-jährige ablehnt. © sampics
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Daraufhin wird Göktans Vertrag aufgelöst. 1860 war seine wohl letzte Chance auf den Durchbruch im Profifußball. Seither ist Göktan untergetaucht, plant angeblich einen erneuten Comeback-Versuch. © sampics
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9. Spieltag: Wie würde das Team von Marco Kurz reagieren? Der TSV 1860 muss nach Osnabrück reisen, wo man in der Vorsaison 0:3 verlor. © dpa
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Aber diesmal nicht: 2:0 siegen die Sechziger durch die Tore von Nick Ledgerwood (40.) und Benny Lauth (55.). © dpa
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10. Spieltag: Ein äußerst unangenehmer Gegner sollte nun auf die Löwen warten: Die TuS Koblenz reist nach München und bringt mit ihrem Abwehrbollwerk die Sechziger schier zur Verzweiflung. © dpa
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Bis der Knoten platzt und sich Jungstar Timo Gebhart, seit Wochen in bestechender Form, ein Herz nimmt und das Siegtor erzielt (70.). Die Löwen stehen nun auf Rang 6, es fehlen nur drei Zähler zum Relegationsplatz. © dpa
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11. Spieltag: Auch beim wiedererstarkten 1. FC Kaiserslautern schlagen sich die Löwen wacker. © dpa
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Am Schluss steht ein 0:0 und das sechste Spiel ohne Niederlage in Serie. Die Löwen-Fans beginnen spätestens jetzt vom Aufstieg zu träumen... © dpa
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12. Spieltag: Die Ernüchterung folgt völlig überraschend mit einer 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger Oberhausen. © dpa
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RWO bestrafte einen dicken Patzer von Matthieu Beda eiskalt, die Löwen rannten vergeblich an. © dpa
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Ungläubig und etwas ratlos wirkten das Team nach der Pleite. Gegen den FC Augsburg sollte Wiedergutmachung betrieben werden. © dpa
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13. Spieltag: Doch wie schon die beiden jahre zuvor spielte der FCA nicht mit. Während Timo Gebhart sich hier noch gegen Ex-Löwe Daniel Baier durchsetzen kann... © dpa
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... sorgte ausgerechnet Baier, der bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde, für den 1:0-Siegtreffer für die Schwaben. Aus Respekt vor dem TSV 1860, bei dem er groß wurde, verzichtete baier auf den Torjubel. © dpa
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Nicht so jedoch FCA-Trainer Holger Fach. Der freut sich ausgrelassen, während sein Gegenüber Marco Kurz mit versteinerter Miene die Niederlage mitansieht. © dpa
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14. Spieltag: Die Reise führte die Löwen an die Ostsee zu Hansa Rostock. Die abstiegsbedrohten Hanseaten hatten gerade Trainer Pagelsdorf entlassen und durch Dieter Eilts ersetzt. © dpa
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Doch trotz der drückenden Überlegenheit des FC Hansa gewannen die Löwen auch dank eines starken Philipp Tschauner durch einen Treffer von Benny Lauth mit 1:0. © dpa
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Tragische Nachrichten erreichen die Löwen am 27.11.2008: Der ehemaligen Vize-Präsident Ralph Burkei (51) kommt bei den Terroranschlägen im indischen Mumbai (Bombay) auf tragische Weise ums Leben. Burkei war 25 Jahre lang Mitglied beim TSV 1860 und wirkte fünf Jahre lang in führenden Positionen bei den Löwen. © sampics
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15. Spieltag: Gegen den SV Wehen Wiesbaden läuft es erst stockend dann rund. Nach 58 Minuten stand es 3:0 für dei Löwen... © dpa
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... dann das Unfassbare. Zwischen der 73. und der 90. Minute verschenken die Löwen die Führung und kassieren noch das 3:3. © dpa
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Zum Schämen und verkriechen: Benny Lauth nach dem Abpfiff gegen Wehen, die Fans quittierten den verschenkten Sieg mit einem gellenden Pfeifkonzert. © dpa
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16. Spieltag: Ganze 57 Sekunden dauerte es, ehe Ex-Löwe Patrick Milchraum Aachen in Führung schoss. Mit etwas Pech verloren die Löwen am Ende 0:2 auf dem Aachener Tivoli. © dpa
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17. Spieltag: Wieder aufkeimende Stadiondiskussionen veranlassen die Löwen-Fans zu einer eindrucksvollen Stellungnahme. Mit einer riesigen Choreographie und mehreren Spruchbändern fordern sie vor dem Derby gegen den Club die Rückkehr ins Grünwalder Stadion. © sampics
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Vor 57 200 Zuschauern (Saisonrekord, davon ca. 25 000 Nürnberger) läuft es zunächst wieder nicht rund. 0:1 liegen die Löwen zur Pause zurück.  © dpa
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Doch durch eine Leistungssteigerung verdienten sich die Löwen den 1:1-Endstand redlich, den Markus Thorandt (55.) per Kopf besorgte. Der TSV 1860 überwintert somit im grauen Mittelmaß der Liga auf Rang 11. © dpa
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Fazit der Hinrunde: Äußerst durchwachsen, was der TSV 1860 zeigte. Der Druck auf Trainer Marco Kurz ist angewachsen, nachdem er sich zwischenzeitlich Luft verschaffen konnte. Unter den Fans ist er nicht mehr unumstritten. © dpa
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In der Winterpause reagieren die Vereinsbosse: Mit Mustafa Kucukovic und Alexander Eberlein verließen zwei Bankdrücker den Verein. Doch ein Abgang schmerzt: Europameister Timo Gebhart (Foto) wechselt zum VfB Stuttgart. Bei einer Ablösesumme von 3,2 Millionen Euro können der TSV 1860 allerdings nicht mehr nein sagen. © dpa
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Dafür kommt aus Bielefeld Stefan Aigner (r.) zurück nach Giesing - er spielte schon in der Jugend für die Löwen. Spektakulärer ist die Verpflichtung eines weiteren Ex-Löwen: Sascha Rösler kommt aus M‘gladbach, er soll für Schwung in der Offensive sorgen. © sampics
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18. Spieltag: Doch die Ernüchterung folgt prompt. Nach einer ordentlichen Vorstellung in den Testspielen, verliert Sechzig erneut den Auftakt gegen Freiburg. 0:2 vor heimischen Publikum. © dpa
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Krisenstimmung nach Spielende. Die Pleite sollte der Beginn einer beispielosen Serie von Umbauten, Peinlichkeiten und Unruhe werden - am nächsten Tag ging es los. © dpa
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Paukenschlag am 02.02.09: Sportdirektor Stefan Reuter wird durch Miroslav Stevic ersetzt - und der bringt gleich zwei Spieler mit: Antonio Rukavina (Borussia Dortmund) und Nikola Gulan (AC Florenz) werden ausgeliehen. Das Geld stammt von Nicolai Schwarzer, der in den Verein als Investor einsteigen soll. Der Deal wird als perfekt verkündet. © sampics
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19. Spieltag: Beim Gastspiel in Mainz nimmt Miki Stevic (l.) auf die Bank neben Co-Trainer Wolf und Coach Kurz Platz. Marco Kurz genießt das Vertrauen Stevics. Neuzugang Rukavina rückt sofort in die Startformation. © dpa
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Zunächst scheinen die Maßnahmen nicht zu fruchten, schnell liegt Sechzig 0:2 zurück. Doch dann steigert sich das Team und erkämpft ein überaus verdientes 2:2 am Bruchweg. © dpa
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Am 11.02.09 wird der geplante Einstieg Schwarzers als Investor für gescheitert erklärt. Die DFL lehnte den Vertag in seiner derzeitigen Form ab, Schwarzer zieht sich zurück. Das Führungstrio um Sportdirektor Miroslav Stevic, Präsident Rainer Beeck und den neuen Geschäftsführer Manfred Stoffers will die Löwen nach dieser Peinlichkeit zurück in die sportlichen Schlagzeilen führen. © dpa
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20. Spieltag: Es scheint zu funktionieren. Nach gerade einmal 20 Sekunden (!) schießt Kapitän Bierofka die Löwen gegen Ahlen in Front. © dpa
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Neuzugang Rukavina erzielt Treffer Nummer zwei (69.) und lässt sich ausgiebig von den Fans feiern und knuddeln. © dpa
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Der Anschlusstreffer für RW Ahlen (82.) kommt zu spät. Gvhinianidze und Rukavina freuen sich über den wichtigen 2:1-Erfolg. Nun wollen die Löwen wieder nach oben sehen. © dpa
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21. Spieltag: Doch es kommt wieder anders. Eine blamable Leistung beim Aufstiegsaspiranten MSV Duisburg lässt jede Hoffnung auf bessere Zeiten im Keim ersticken. © dpa
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1:4 gehen die Löwen unter. Das Präsidium tagt nach der herben Pleite, Marco Kurz zeigt Verständnis für die harsche Kritik und die aufgebrachten Fans... © dpa
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... doch zwei Tage später ist es nicht mehr sein Problem: Am 24.02. wird Marco Kurz entlassen. Miroslav Stevic fällt die Entscheidung sichtlich schwer, Manfred Stoffers sieht es nüchterner: „Die Begründung für unseren Schritt finden sie in der Tabelle." Beide wollen den Spielern das Alibi nehmen und tun dies. © sampics
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Nachfolger von Marco Kurz wird sein bisheriger Co-Trainer Uwe Wolf. Dieser baut das Team radikal um und geizt nicht mit großen Worten: „Die Mannschaft wird dafür sorgen, dass es keine Diskussionen mehr gibt.“ © dpa
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22. Spieltag: Gegen den FC St. Pauli feiert Torwart Michael Hofmann sein Comeback in der Startformation. „Er hat das Siegergen und soll die anderen infizieren“, so Wolf. Desweiteren holt er Verteidiger Michael Schick aus der U23 zu den Profis. © dpa
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Und plötzlich läuft es bei den Löwen. Demonstrativ läuft Torschütze Lars bender zu Uwe Wolf, die Mannshaft folgt ihm Zur Halbzeit steht es sage und schreibe 4:1 für den TSV. © dpa
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In Hälfte zwei schaltet 1860 einen Gang zurück, doch Manuel Schäffler sorgt noch für den 5:1-Endstand. St. Pauli wurde von den spielrisch starken Sechzigern regelrecht überrollt. © dpa
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Miroslav Stevic herzt Interimstrainer Wolf. Er scheint alles richtig gemacht zu haben. © dpa
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23. Spieltag: Vor dem Spiel gegen Ingolstadtfreut sich Wolf auf ein Löwen-Heimspiel. Tatsächlich trägt fast die Hälfte der 10 360 Zuschauer im ausverkauften TUJA-Stadion blaue Schals. © dpa
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Eine packende erste Hälfte sahen die Fans. Nach der frühen Führung der Löwen durch Lauth gerieten sie in Rückstand und drehten die Partie woederrum zu ihren Gunsten. Der Pausenstand von 3:2 für 1860 war auch der Endstand. © dpa
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Einziger Wehrmutstropfen: Trainer Uwe Wolf musste auf die Tribüne, nachdem er nach einem bösen Foul an Benny Lauth lautstark reklamiert hatte. © dpa
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24. Spieltag: Auf dem Papier eine klare Angelegeheit, so auch für Uwe Wolf: „Wir gewinnen, wir sind Löwen, wir sind Siegertypen!“ Doch dass der FSV Frankfurt so unangenehm sein würde, ahnte er wohl nicht. © dpa
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Trotz überzeugender Leistung seines Teams reichte es nur zu einem 1:1. Das Abwehrbollwerk des FSV ließ den TSV 1860 und seinen Coach verzweifeln. © dpa
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25. Spieltag: Wieder das gleiche Bild, die Löwen halten gut mit, haben Torchancen en masse, scheitern aber immer wieder vor dem Tor. © dpa
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Doch diesmal reichte es nicht einmal zu einem Punkt. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr nutzte Cidimar zum 1:0-Siegtreffer für Greuther Fürth. © dpa
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Kein Aprilscherz: Am 1. April verlässt Gregg Berhalter vorzeitig die Löwen. Er wechselt in seine Heimat zum Beckham-Club Los Angeles Galaxy. Der 35-jährige Routinier kam in der Rückrunde unter Wolf kaum mehr zum Einsatz. © dpa
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26. Spieltag: Wieder tun sich die Löwen schwer, die Mannshaft wirkt in der 1. Hälfte lethargisch. Folgerichtig der 0:1-Rückstand nach 45 Minuten gegen Absteigskandidat Osnabrück. © dpa
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Und wieder ist es Benny Lauth, der die Sechziger rettet. Mit seinem 11. Saisontor sichert er wenigstens das Unentschieden. © dpa
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27. Spieltag: Schwer in‘s Stolpern geraten die Löwen um Manuel Schäffler am Ostersonntag in Koblenz. © dpa
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2:3 beim nächsten Abstiegskandidaten: Langsam wird die Luft nach unten dünn, die Angst vor dem Absturz wächst... © dpa
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28. Spieltag: Trotz der schwachen Leistungen stehen die Fans hiner ihrer Mannschaft. Gegen kaiserslautern sorgen erst sie mit ihrer Choreographie für Gänsehaut... © dpa
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... dann Michael Schick mit seinem traumhaften Freistoß für die Löwen-Führung. Die Löwen halten wie im Hinspiel stark dagegen, doch Lautern kommt noch zum Ausgleich. © dpa
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Hektische Schlussphase: Schiedsrichter Manuel Gräfe entscheidet auf Handelfmeter für den FCK - er war mehr als zweifelhaft... © sampics
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... doch Löwen-Torhüter Michael Hofmann pariert und hält die Löwen im Spiel. © dpa
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Anschließend wird dem TSV 1860 noch ein „Wembley-Tor“ aberkannt. Im gegensatz zum Original war der Ball jedoch hinter der Linie. Wieder endet ein Spiel in der Arena nur 1:1. © dpa
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29. Spieltag: Wieder ein Rückfall in schlechte Zeiten, beim Aufsteiger RW Oberhausen geraten die Löwen in Rückstand... © dpa
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... doch diesmal rettet der unter Wolf wiedererstarkte Torgben Hoffmann das 1:1-Unentschieden. Der vorsprung auf die Absteigsränge schjmilzt und schmilzt... © dpa
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30. Spieltag: Derby in Augsburg - und wieder eine böse Pleite. Beim sechsten Duell seit dem Aufstieg des FCA setzt es die fünfte Schlappe, die vierte mit 0:3. Die Leistung der Sechziger war beschämend. © dpa
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Sie hätten sich an den knapp 5000 mitgereisten Fans orientieren sollen, die für eine hitzige Atmosphäre sorgten. Nach dem Spiel lassen diese ihrer Wut freien Lauf und fordern nach dem Abrutsch auf Rang 11 die Entlassung von Trainer Uwe Wolf. © dpa
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Er hörte nicht weg, sondern zu und stellte sich den Fans - doch die Luft für ihn wurde dünner, die Vereinsführung sprach sich weder für noch gegen ihn aus: Uwe Wolf glaubt weiter an seine Chance. © sampics
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31. Spieltag: Vier Punkte Vorsprung auf Rang 16 waren es vor dem Spiel gegen das Hansa Rostock. Vor dem Spiel nannte Stadionsprecher Stefan Schneider den Namen von Trainer Wolf nur noch nebenbei. Dennoch gehen die Löwen in Führung... © dpa
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... doch noch vor der Pause dreht Hansa das Spiel. 1:2 und das Pfeifkonzert der Fans begleitet eine verunsicherte Mannschaft des TSV in die Kabine. Nach dem Ausgleich geraten die Löwen in der 85. Minute erneut in Rückstand. © dpa
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Als alle die Hoffnung schon aufgegeben hatten traf der unter Pfiffen eingewechselte Sascha Rösler in der 93. Minute mit einem fulminanten Freistoß-Hammer doch noch zum 3:3 und rettet Wolf den Job - vorerst. Die Löwen stehen nun auf Rang 12, drei Punkte vor dem Relegationsrang. © dpa
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32. Spieltag: An Peinlichkeit nicht zu überbieten ist das Spiel beim feststehenden Absteiger SV Wehen Wiesbaden. Kaum Chancen, kein Druck, keine Aggressivität. © dpa
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Das torlose Unentschieden bedeutet das achte Spiel in Folge ohne Sieg. Auch Sascha Rösler kann an diesem Abend nichts mehr am enttäuschenden und für Uwe Wolf schiksalhaften Ergebnis ändern. „Nach so einem Schocktag muss man Zeichen setzen“, sagt 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers. © dpa
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Am darauffolgenden Tag ist seine Amtszeit als Cheftrainer nach nur 78 Tagen beendet. Er trat an um alle Spiele zu gewinnen, doch von deren 10 gewann er nur die ersten beiden - zu wenig. © sampics
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Auf der angesetzten Pressekonferenz präsentieren Stevic und Stoffers Ewald lienen als neuen Trainer. Dieser sollte erst zur neuen Saiosn kommen, hilft aber wegen der prekären Situation nun doch schon jetzt. © dpa
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Kurz zuvor tritt der entlassene Wolf vor die Presse und beklagt, er habe nie eine Chance gehabt: „Ich hätte mir ein klares Bekenntnis von der sportlichen Führung erwartet – ein Ja oder Nein. Wenn man diese Aussage nicht trifft, schafft man nur Alibis für die Spieler. Wie ich der Pressemitteilung entnehmen konnte, stand schon länger fest, dass Lienen kommen sollte – das hätte man mir früher sagen können. So kann man nicht arbeiten.“ © Florian Weiß
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„Ein Trainer ist nur so stark wie die Vereinsführung, aber vom Präsidium habe ich, außer einmal Franz Maget, nie jemanden gesehen. Es war nie so wie früher, als der Präsident Worte an die Mannschaft gerichtet hat. Hier kocht jeder sein eigenes Süppchen, darüber muss man sich Gedanken machen, sonst wird man keinen Erfolg haben.“  Danach gönnt e sich noch eine Brotzeit mit einem Bier im Löwenstüberl... © sampics

Auch die Stadt München zieht ihn magisch an. Mit vier Wochen ist er mit seinen Eltern damals hierher gekommen. „Ein Teil meines Herzens wird immer in München sein und bleiben“, sagt er. Schließlich wohnt seine Familie immer noch hier.

Aber halt: Noch sei das alles hypothetisch, weil Hamann und 1860-Sportdirektor Stevic keinen Kontakt gehabt hätten, betont er. Jetzt wartet Hamann, ob ein Anruf aus München kommt. „Ich sehe das ganz locker“, sagt er – wie das mit Urlaubsflirts eben so ist…

tk

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