Vertrag schon unterschrieben

Das soll der neue Löwen-Trainer kassieren

Pereira (Mitte) beobachtet das Spiel seines neuen Teams gegen Bochum. 
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Pereira (Mitte) beobachtet das Spiel seines neuen Teams gegen Bochum. 

München - Vitor Pereira hat seinen Vertrag als neuer Trainer des TSV 1860 unterschrieben. Offenbar lässt sich der Portugiese sein Engagement fürstlich bezahlen.

Der international erfahrene Trainer Vítor Pereira soll den TSV 1860 München vor dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga bewahren. Die Verpflichtung des 48-Jährigen ist perfekt. Der Klub gab das am Sonntagabend bekannt. Es sei alles in trockenen Tüchern, äußerte sich der Jordanier außerdem bei einer Löwen-Weihnachtsfeier. „Wir werden dieses Mal einen erstklassigen Trainer haben“, sagte Ismaik.

Angeblich soll Pereira 2,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen - für die Gage kommt demnach allein der milliardenschwere Investor der Löwen auf. Weitere Vertrags-Details sind noch nicht bekannt.

Auf Nachfrage des Münchner Merkur wollte 1860-Präsident Peter Cassalette Pereiras Verpflichtung noch nicht bestätigen. Der neue Trainer ist in München und befindet sich den Sonntag über in seiner Begleitung, verriet Cassalette, ohne einen konkreten Namen zu nennen. 

Offizielle Vorstellung am Montag

Am Montag, 19. Dezember, soll der neue Coach den Fanclub-Mitgliedern offiziell vorgestellt werden. Die Veranstaltung findet um 13 Uhr in der Hacker-Gaststätte am Viktualienmarkt statt.  

Pereira war zuletzt Trainer in der Türkei bei Fenerbahce Istanbul. Mit dem FC Porto wurde er 2012 und 2013 zweimal portugiesischer Meister. Mit Olympiakos Piräus wurde er 2015 griechischer Meister und Pokalsieger.

Cassalette hatte am Freitagabend beim 1:1 gegen den 1. FC Heidenheim zum Abschluss der Hinrunde angekündigt, dass der Verein am Montag den Nachfolger von Kosta Runjaic vorstellen werde. Die Löwen gehen mit einem knappen Vorsprung von zwei Punkten auf den Relegationsplatz 16 ins neue Jahr. Die Rückrunde beginnt für sie am 27. Januar 2017 mit einem Heimspiel gegen Greuther Fürth.

dpa

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