tz-Kolumne

Heinrich heute: Fluchen mit Poschner

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Gerhard Poschner beim Spiel in Kaiserslautern - hier beim Torjubel.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Heute beschäftigt er sich mit spanischem Fluchen.

Löwen-Sportdirektor Gerhard Poschner, das hat er gegenüber der tz verraten, flucht auf Spanisch. Damit Sie als 60-Fans verstehen, wenn Poschi zürnt, und damit Sie mitgiften können, hier die wichtigsten Grundlagen zum spanischen Fluchen, das dem Iberer regelrecht als Kunstform gilt. Für das populärste deutsche Schimpfwort mit dem „Sch“ am Anfang kennt der Spanier vielfältige Übersetzungen, darunter „Mierda“ und „Joder“ (mit „ch“ wie in „ICH dreh noCH durCH bei SeCHzig“). Nach einem verjuxten 2:0 gegen zehn Lauterer bieten sich überdies „Estás loco“ („Ja spinnt da Beppi“), „Tonto“ („Trottel“) und „Burro“ („Esel“) an. „Puta“ für ein leichtlebiges Mädchen benutzen erfahrene Poschis in allen Varianten, zum Beispiel „Qué putada“ („Was für ein Mist“). Wir fassen die Ereignisse bei 60 zusammen: „Estás gilipollas?“ („Ja bist du deppert?“).

Jörg Heinrich

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