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Heinrich heute: Wolf und der Zoff mit dem Rotkäppchen

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Marius Wolf.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über den möglichen Abgang von Marius Wolf.

Was für ein Elend! Kaum macht der ­junge Marius Wolf zwei gute Spiele für Sechzig, droht er schon weggekauft zu ­werden. Der englische Zweitligist ­Middle Fritham Athletic will 13 Millionen Pfund zahlen. Doch die Löwen wehren sich. ­Zunächst wird Wolf ab sofort per ­Photoshop von allen Mannschaftsfotos getilgt, wie früher bei Breschnew. Auch in der offiziellen Spielerliste taucht er bis 1. September nicht mehr auf. „Wolf? Wir ­kennen keinen Wolf! Aber wenn Sie ­einen Golf suchen, kann Ihnen unser Sponsor VW weiterhelfen.“

Leider ist es auch unumgänglich, ein bisserl schlecht über den 20-Jährigen zu reden, das schreckt Interessenten ab. So hat Wolf angeblich massiven Zoff mit dem ­Rotkäppchen. Am schlimmsten wäre, wenn er beim 3:0 gegen Union Berlin ­alle Löwen-Tore schießt. Bevor das ­passiert, muss man ihn knallhart foulen. Notfalls durch einen eigenen Spieler.

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