tz-Kolumne

Heinrich heute: Rösler zu Sechzig?

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Ex-FDP-Chef Philipp Rösler.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Trainerfrage beim TSV 1860.

Sie sind zu Ende, die Qualen für von Ahlen. Nach der längsten Trainerentlassung der Welt stellen wir fest: Das Warten auf Godot war ein Quickie dagegen. Die Fans warten aber weiterhin auf blauen Rauch aus dem Kamin vom Löwenstüberl. Habemus Trainer? Nix da! Aber alle sind sich einig: Selbst wenn die Urne von Max Merkel auf der Bank steht, kann’s nur besser werden. Immerhin bringen beide verbliebenen Kandidaten den Verein programmatisch voran. Nehmen wir Frontzeck. Da steckt die „Front“ drin, und die „Zecke“. Man will die Klubs an der Spitze also piesacken. Gut so! Uwe Neuhaus wäre ein Signal in Sachen Stadionneubau. Ein neues Haus – wer wünscht sich das nicht bei den Löwen? Zudem kommt es nicht zum Schlimmsten. Als wir gelesen haben, „Rösler zu 60?“, hatten wir kurz befürchtet, der Ex-FDP-Chef sucht beim TSV eine Anschlussverwendung.

Jörg Heinrich

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