tz-Kolumne

Heinrich heute: "Rotes Sch…haus"? Eher eine WC-Ente

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München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Arena und ihren "Spitznamen" bei den Löwen-Fans.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere heutige Kolumne nicht stinkt, denn das Thema ist anrüchig. Beim TSV 1860, der raus will aus der Arena, fiel am Wochenende der unfeine Spruch vom „roten Sch…haus“. Wir haben intensiv recherchiert – und festgestellt: Diese Latrinenparolen treffen nicht zu. Denn: Beim FC Bayern endet es so gut wie nie Nullnull. Und die Schüssel in Fröttmaning hat keinen Deckel. Bei FCB-Spielen geht auch nie was ­daneben – untypisch für Männer im Stehen. Sicher, es gibt auch Indizien, die für die Toilettentheorie sprechen: In der Arena wird abgebürstet (der ­Gegner), es fallen viele Häusl, und es wird zauberhafter Fußball gespielt. ­Hokus Lokus Fidibus! Insgesamt muss man aber sagen: Beim Verdacht, die Arena wäre eine Bedürfnisanstalt, ­handelt es sich um eine WC-Ente. Hier wird höchstens das Bedürfnis nach ­gutem Fußball gestillt.

Jörg Heinrich

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