tz-Kolumne

Heinrich heute: "Selbst meine Oma ist verliebt"

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Ilie Sanchez (l.) mit Neuzugang Rodri.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Optimierung der Löwen-PR durch kreative Übersetzung.

Bei Sechzig erlernen gerade drei junge Spanier die deutsche Sprache. Und das bietet schöne Möglichkeiten, die Löwen-PR zu optimieren. Denn was sie lernen, hängt ja immer noch von Sprachlehrer Markus Raschke ab. Wenn zum Beispiel Edu Bedia wissen will, was dieser Satz auf Deutsch heißt: „Jugamos mierda, y yo no sé lo que el entrenador quiere de mí“ („Wir haben Mist gespielt, und ich weiß nicht, was der Trainer von mir will“), dann übersetzt ihm Raschke: „Der TSV 1860 ist ein großartiger Verein, und der Trainer ist ein Genie.“ Und wenn Ilie Sánchez sagen will, „Mi abuela iba a ganar con este equipo más juegos“ („Sogar meine Oma würde mit diesem Kader mehr Spiele gewinnen“), lernt ihm Raschke: „Selbst meine Oma ist in unseren wunderbaren Trainer verliebt.“ Er lebe hoch, der Club de gimnasia y de deporte de mil ochocientos sesenta!

Jörg Heinrich

Bilder: Spektakuläre Aktion von Neu-Löwe Rodri

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