Berliner Viertligist machte es vor

Löwen aufgepasst: So wirft man Hoffenheim aus dem Pokal

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Torsten Fröhling und seine Trainerkollegen sind vor dem Pokal-Spiel guter Dinge.

München - Mit der TSG Hoffenheim wartet in der ersten Runde des DFB-Pokals eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe auf die Münchner Löwen. Wie man die Sinsheimer als Außenseiter  schlagen kann, hat ein Viertligist vor drei Jahren vorgemacht.

Beim TSV 1860 gibt man sich kämpferisch vor dem Pokal-Spiel am Samstag gegen den Bundesligisten aus Hoffenheim. "Wir treten nicht an, um Traininspartner zu sein. Wir wollen weiterkommen", verkündete Kapitän Christopher Schindler. Hoffnung für den Außenseiter aus München gibt es durchaus: Schließlich hat der Viertligist Berliner AK 07 vor drei Jahren eindrucksvoll demonstriert, wie man die Kraichgauer aus dem Pokal wirft.

Am 18. August 2012 gelang den Berlinern mit einem Kantersieg die Sensation: Schon nach drei Minuten brachte Cakmak den Außenseiter in Führung, noch vor der Pause erhöhten Gerlach und Kruschke auf 3:0. Hoffenheim fand überhaupt nicht in die Partie, die Amateure kontrollierten das Spiel und kurz nach dem Seitenwechsel machte Cakmak mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Sieg perfekt. Das Ergebnis hätte allerdings noch deutlicher ausfallen können, so dominant spielten die Berliner den Erstligisten an die Wand.

Mit dabei bei der Hoffenheimer Pokal-Pleite waren Ex-Nationaltorwart Tim Wiese und ein gewisser Neuzugang namens Kevin Volland, der gerade frisch vom TSV 1860 nach Sinsheim gewechselt war. Zusammen mit Sebastian Rudy ist Volland allerdings der einzige Spieler aus dem heutigen Kader der TSG, der auch beim Debakel in Berlin auf dem Platz stand. Am Sonntag wird Trainer Markus Gisdol alles daran setzen, dass seine Mannschaft gegen den TSV 1860 so eine Blamage nicht noch einmal erlebt. Dennoch: Im Pokal ist bekanntlich alles möglich! Wie sich die Löwen gegen Hoffenheim schlagen, können Sie in unserem Live-Ticker mitlesen.

sr 

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