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Hofmann: Jetzt hauen wir Karlsruhe weg

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ex-Löwen-Keeper Michael Hofmann. © sampics

München - Ex-Löwen-Keeper Michael Hofmann erzählt in der tz-Expertenkolumne, wie er die Auftaktpleite der Sechzger bei Eintracht Braunschweig erlebt hat.

Ich habe das Spiel zusammen mit dem Fanklub Forstlöwen angeschaut und ich kann nur sagen: Man hat vor Anpfiff schon eine gewisse Aufbruchstimmung gespürt. Auch ich hatte auf einen 2:0-Sieg der Löwen getippt. Aber dann ist es so gekommen, wie ich es auch oft erlebt habe. Dass nämlich trotz einer guten Vorbereitung, trotz guter Ergebnisse und trotz guter Stimmung beim Punktspielauftakt eine Niederlage einfach passieren kann.

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Das frühe Gegentor war natürlich das denkbar Schlechteste, was passieren konnte. Nach dem 1:1 dachte ich aber, sie seien wieder in der Spur. Und dann kam dieser Sonntagsschuss und das 1:3 – das war einfach zu viel. Trotzdem sehe ich die Aussichten für die Löwen positiv. Natürlich wird das jetzt am Samstag gegen Karlsruhe kein Selbstläufer, und es dürfen sich im Saisonverlauf auch nur wenige Spieler verletzen.

Aber ich sehe Sechzig unter den ersten sechs der Liga. Sie müssen Heimstärke zeigen und so auch die Fans zurückgewinnen. Und sie spielen ja auch wirklich einen attraktiven Fußball. Das hat man bei vielen Heimspielen in der Rückrunde gesehen. Deshalb ist diese Niederlage kein Signal nach unten. Und zum Gegner muss man sagen: Braunschweig hat auch im Pokal gegen die Bayern eine Chance. Ich habe ja mit Regensburg erlebt, was da los ist. Die Stimmung in meiner Fan-Runde jedenfalls war: Jetzt hauen wir Karlsruhe weg!

Michi Hofmann

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