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Horst Heldt zu 1860 München? Ex-Löwe hat pikante Manager-Vorgeschichte beim TSV

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Von: Ludwig Krammer

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Vom Rheinland in die 3. Liga? Horst Heldt wird nach seiner Entlassung beim 1. FC Köln mit dem TSV 1860 München in Verbindung gebracht.
Vom Rheinland in die 3. Liga? Horst Heldt wird nach seiner Entlassung beim 1. FC Köln mit dem TSV 1860 München in Verbindung gebracht. © Gladys Chai von der Laage/Imago

Günther Gorenzels Stuhl beim TSV 1860 wackelt. Und schon entstehen Gerüchte. Ex-Löwe und Bundesliga-Manager Horst Heldt wird mit dem Verein in Verbindung gebracht.

München - Die Vertragsauflösung von Sascha Mölders wird zur Hängepartie. Nachdem eine Einigung am Mittwoch geplatzt war, weil sich Mölders über die Falschmeldung einer angeblichen 27:3-Abstimmung der Mannschaft gegen ihn erregt haben soll, waren auch für Mittwoch wieder Gespräche angesetzt. Ein Ergebnis steht noch nicht fest.

TSV 1860 München: Gorenzel vor dem Aus? Ex-Löwe Horst Heldt wäre frei - Löwen dementieren

Dafür bekamen die Diskussionen um eine Ablösung von Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel neues Futter. Die Bild-Zeitung brachte Horst Heldt, 52, als möglichen Nachfolger ins Spiel. Der in München lebende ehemalige Löwen-Profi (1995-99), der nach der vergangenen Saison beim 1. FC Köln als Geschäftsführer Sport entlassen wurde, sei bereit für Gespräche, hieß es. Eine Nachfrage unserer Zeitung ließ Heldt am Mittwoch unbeantwortet. Bei den Löwen wurde die Story als haltloses Gerücht abgetan. Erstens sei längst nicht beschlossen, dass Gorenzel gehen müsse, zweitens spreche die Vorgeschichte von 2016 gegen Heldt.

Pikante Vorgeschichte bei 1860: Heldt-Engagement platzte einst wegen Ian Ayre

Damals war der Ex-Löwe nach Informationen unserer Zeitung bereits weitgehend einig mit Investor Hasan Ismaik (Jahresgehalt: 1,5 Millionen Euro), fühlte sich aber durch die Ankündigung vor den Kopf gestoßen, dass er beim Einstieg von Geschäftsführer Ian Ayre ins zweite Glied rücken solle. Der Deal platzte, statt Heldt kam Thomas Eichin, der nach fünf Monaten schon wieder Geschichte war.

Womöglich bringt der Auftritt am Samstag bei Dortmund II entscheidende Erkenntnisse. Hinter Mölders kann sich nun niemand mehr verstecken. (Ludwig Krammer)

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