„Ich fühle mich besch...“

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Frustriert: Miki Stevic.

München - Ratlosigkeit war das Stichwort an diesem Nachmittag. Die Enttäuschung setzte sich erst später durch, als die Fans den Heimweg aus der Fröttmaninger Arena antraten.

„Ein Geschenk des Schiedsrichters“

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff wurde brav applaudiert. Keine Pfiffe, keine Schmährufe für die Spieler, die ein 2:0 aus der Hand gegeben hatten. Gegen einen Aufsteiger aus Düsseldorf, der nur durch Standards ansatzweise Gefahr entwickeln konnte. Bitter, bitterer, Sechzig.

„Ich fühle mich beschissen“, brachte Manager Miki Stevic die blaue Gemütslage auf den Punkt. „Wir haben das Spiel 70 Minuten im Griff, führen 2:0 und holen am Ende nur einen Punkt.“ Stevic’ Erklärungsansatz: „Nach dem Freistoßtor der Düsseldorfer muss die Körpersprache bei uns besser sein. Aber wenn du unten stehst, dann kommt halt die Angst. Wir konnten nach dem 2:1 nicht mehr für Entlastung sorgen.“

1860 gegen Fortuna: Die Spieler in der Einzelkritik und Bilder des Spiels

Sehen Sie hier die besten Bilder des Spiels zwischen den Löwen und Fortuna Düsseldorf. Außerdem gibt es hier die Einzelkritik der Sechzger. © dpa
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Király: In Bielefeld vor einer Woche hatte er Glück, dass sein Fehler nicht mit dem 0:1 bestraft wurde, dieses Mal war nach der missglückten Faustabwehr vor Zoundis 2:2 leider keiner zum Drüberfallen da. Tja. Note: 4 © Getty
Rukavina: Aggressiv, konzentriert, präzise. Der Serbe kam gestern trotz allem wieder ein Stück voran auf dem Weg zu alter Stärke. Note: 3 © Getty
Hoffmann: Felhis Angina spülte den Routinier zurück in die Startelf. Nachhaltig empfehlen konnte er sich indes nicht. Haarsträubende Pässe, hoher Übertölpelungs-Faktor, aber ein Willens-Tor zum 2:0. Ja mei… Note: 3 © Getty
Ghvinianidze: Gewohnt souverän in der Luft, ohne Patzer am Boden. Spielaufbau? Schwamm drüber… Note: 3 © Getty
Holebas: Hat sein Tief längst überwunden und spielt seit Wochen auf gutem Zweitliganiveau. Auch gestern wieder ein Aktivposten. Note: 3 © Getty
Ignjovski: Gibt den „Sechser" wie ein alter Hase. Ohne Fehl und Tadel. Seinen Offensivdrang muss er leider bremsen. Note: 3 © Getty
M. Antonio: Unauffällige Partie des Brasilianers, er kam weder rechts noch links so richtig durch. Note: 4 © Getty
ab 59.: Kaiser: Fügte sich gut ein, ohne groß aufzufallen. Note: 4 © Getty
Pappas: Das Siegtor in Bielefeld hat ihm gut getan, so selbstbewusst hat man den Griechen im Löwentrikot noch nicht aufspielen sehen. Bisweilen übertrieb er es allerdings mit der Ballsicherheit. Note: 3 © Getty
ab 86.: Biancucchi: o.B. © Sampics
Ludwig: Die Staubsaugerrolle neben Alex Ignjovski behagt dem Zugang aus St.Pauli nicht wirklich, aber er hat sich damit arragiert – und setzt endlich auch spielerische Akzente. Das 1:0, sein erster Löwen-Treffer aus dem Spiel heraus, war ein Highlight im diesbezüglich ziemlich leeren Löwen-Kalender. Auch die Freistoßflanke zum 2:0 kam von „Lude". Das kann nur Auftrieb geben. Note: 2 © Getty
Rösler: Geringer Aktionsradius, kaum Durchsetzungsvermögen. Das Gegenteil von Lauth. Note: 5 © Getty
ab 74.: Mlapa: o.B. © Getty
Lauth: Haute sich lange rein, wie es sich für einen Kapitän gehört. Vorne präsent, mit der Vorlage zum 1:0, aber auch für Klärungsaufgaben im eigenen Sechzehner war sich Benny nicht zu schade. Nach einer Stunde kam dann allerdings nicht mehr viel. Note: 3 © Getty

Genauso war’s. Und deshalb blickte auch der verhinderte Held des Tages, Alexander Ludwig, ziemlich betrübt drein, als er von Pressebetreuerin Claudia Leupold in die Reporterzone gebeten wurde. „Das ist kein Freudentaumel für mich heute, obwohl ich ein Tor geschossen und eins vorbereitet habe“, sagte „Lude“. Und weiter: „Wir führen zu Recht 2:0 und kassieren dann zwei beschissene Gegentore. Bei einem hat der Schiri mitgeholfen, beim anderen wir selbst. Unterm Strich ist das 2:2 viel zu wenig, wir haben zwei Punkte verloren.“

Und trotzdem Selbstvertrauen getankt? Na ja, findet Ludwig. „Klar haben wir gezeigt, dass wir Fußballspielen können, aber fürs Selbstvertrauen ist es natürlich nicht gerade förderlich, wenn du hintenraus noch zwei Tore kassierst.“ Das Fazit des Ex-St.-Paulianers: „Es hilft alles nix. Jetzt fahren wir nächsten Sonntag halt nach Oberhausen und holen dort die drei Punkte.“ Ein lobenswerter Vorsatz. Und sicher kein aussichtsloses Unterfangen angesichts der Formschwäche von Rot-Weiß. Am Sonntag verlor die Truppe von Jürgen Luginger 0:3 bei Energie Cottbus. Und auswärts sind die Löwen neuerdings ja eh gefährlicher...

Wie sagt Geschäftsführer Manfred Stoffers: „Wer kein Ziel mehr hat, der versinkt in frustrierter Belanglosigkeit.“ So weit sind die Löwen (noch) nicht.

Ludwig Krammer

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