"Zeigt sein Interesse"

Löwen-Investor im Stadion: Neues Glück mit Ismaik?

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Tribünengäste: Hasan Ismaik (li.) und Präsident Mayrhofer.

München - Es ist das Duell Relegationsplatz gegen Relegationsplatz. Karlsruhe ist Dritter, 1860 Drittletzter. Interessierter Beobachter ist mal wieder Hasan Ismaik, der Investor aus Abu Dhabi.

Es gibt Ereignisse in der Bundesligageschichte des TSV 1860, die bleiben höchstwahrscheinlich für alle Ewigkeit einzigartig: Der Gewinn einer deutschen Meisterschaft (1966), Torben Hoffmann als letzter Löwen-Torschütze in der ersten Liga (2004) und ein 9:0 als Rekordsieg (1965), ebenfalls in Liga eins. Der damals so verprügelte Gegner war der Karlsruher SC, jener Verein, der am Samstag in der Arena aufkreuzt (hier im Live-Ticker). Diesmal aber als selbstbewusster Favorit. Es ist das Duell Relegationsplatz gegen Relegationsplatz. Karlsruhe ist Dritter, 1860 Drittletzter.

Interessierter Beobachter ist mal wieder Hasan Ismaik, der Investor aus Abu Dhabi. Seit Donnerstag hält er sich in München auf. Es galt ja auch noch „gewisse Formalien zu erledigen“ (Präsident Gerhard Mayrhofer). Einmal mehr dürften nachrangige Darlehen, die Ismaik den Löwen zur Verfügung gestellt hatte, in Genussscheine umgewandelt worden sein. Das heißt, dass in der Bilanz dieses Geld nicht als Schulden, sondern als Eigenkapital aufgeführt wird. Somit verstößt 1860 nicht gegen die Neuverschuldungsregel der DFL.

Schön für die Blauen aus Giesing, aber dass Ismaiks Cousin und Aufsichtsratsmitglied Noor Bosha am Donnerstag deshalb gleich per Twitter-Eintrag mitteilte: „Wir haben die geilste Mannschaft und Spieler in der 2. Liga“, wirkt angesichts der Leistungen und des Tabellenstandes schon sehr, sehr merkwürdig.

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Markus von Ahlen freut sich auf Hasan Ismaik. „Das finde ich eine Riesensache, dass Herr Ismaik im Stadion sein wird“, sagte der Löwencoach, „das zeigt sein Interesse.“

Ansonsten teilte von Ahlen noch mit, dass Rubin Okotie „soweit wieder topfit“ sei und spielen könne, und dass er selbst nicht daran denke, die Brocken hinzuschmeißen: „Das kommt für mich überhaupt nicht infrage.“

tz

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