Wann kommt der neue Coach?

Ismaik: Viel Geld, viele Rätsel, viele Fragen

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Laut dem Finanzmagazin „Forbes“ ist Löwen-Investor Hasan Ismaik der erste jordanische Milliardär - nur hat der TSV 1860 wenig davon.

München - Noch ist kein neuer 1860-Trainer da - und auch kein Spieler-Neuzugang bestätigt. Momentan gibt es viele offene Fragen bei den Löwen.

Es ist nicht überliefert, wie man auf Giesings Höhen vor zwei Wochen die Bilder aufnahm, die einen gut gelaunten Hasan Ismaik zeigten, wie er gerade im todschicken Etihad Stadium eine Kooperation mit dem international todschicken Manchester City unterzeichnete. Besonders erbaut dürfte beim TSV 1860 sicher niemand gewesen sein, wer schaut schon gerne zu, wenn der Papa sich einem neuen Baby zuwendet – noch dazu einem Baby, dem der Papa vermutlich in Zukunft etwas lieber die eine oder andere Aufmerksamkeit zukommen lässt. Auf Giesings Höhen hat sich Ismaik lang nicht mehr blicken lassen, dabei hätten die 60er Aufmerksamkeiten so nötig wie eh und je.

Waren schon die Nachrichten von der neuen Liaison auf der Insel schmerzhaft, treffen die neuesten Meldungen aus der Wirtschaft noch mehr ins Löwen-Herz. Das Finanzmagazin „Forbes“ listet regelmäßig die reichsten Menschen der Welt auf, nach der aktuellsten Veröffentlichung wurde nun bekannt, dass der Löwen-Investor der erste Jordanier ist, der es zum Milliardär gebracht hat. Er soll 1,6 Milliarden Dollar schwer sein, mit seinen gerade mal 38 Jahren ist er zudem drittjüngster Milliardär im Mittleren Osten.

Viel Geld, viele Rätsel, viele Fragen, so in etwa lautet die Rechnung, die sich rund um den TSV 1860 aufmachen ließe. Seit exakt drei Jahren verbindet Ismaik und den Klub eine Partnerschaft, regelmäßig rettete er dem Zweitligisten die Lizenz – freilich selten ohne Gezeter –, doch die große Frage lautet seit jeher: Was will der Mann eigentlich mit den Löwen? Bisher deckte er lediglich die strukturellen Defizite, was überlebenswichtig war und kostspielig, zuletzt kostete das sieben Millionen Euro, aber nie stand eine Erhöhung des Etats zur Debatte, und grandiose Transfers realisierte er ebenfalls nie.

Die ganze Geschichte zur Lage der Löwen lesen Sie hier bei merkur-online.de.

Andreas Werner und Uli Kellner

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