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Vorstände des Fanklub-Dachverbands kündigen Rückzug an

Wahldebakel bei 1860- Mitgliederversammlung: Ist die ARGE am Ende?

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Der neue e.V.-Verwaltungsrat: Norbert Steepe, Christian Groß, Robert von Bennigsen, Markus Drees, Verena Dietl, Nicolai Walch, Sascha Königsberg, Gerhard Mayer und Sebastian Seeböck.

Neun Kandidaten, die Hasan Imsaik kritisch gegenüber stehen, hat Pro 1860 in den Verwaltungsrat des TSV 1860 bringen können - ein Schlag ins Gesicht für die ARGE. Ist der Fanklub-Dachverband am Ende?

München - Kontinuität, klare Verhältnisse – die Ismaik-kritische Fanorganisation Pro 1860 konnte rundum zufrieden sein nach dem Wahlsieg ihrer neun Kandidaten für den Verwaltungsrat. Der Dank gelte allen Mitgliedern, die sich Zeit für die Versammlung genommen und „mit ihren Wortbeiträgen zur lebendigen Kultur unseres Vereins beigetragen“ hätten, hieß es in der Facebook-Mitteilung, die die Gruppierung am Montag veröffentlichte.

Ein Schlag ins Gesicht für den Fanklub-Dachverband ARGE, der es erneut nicht geschafft hatte, seine Mitglieder für eine klubpolitisch relevante Versammlung zu mobilisieren. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Klaus Ruhdorfer, Sprecher des Teams Profifußball in seinem Statement vom Montag: „Pro 1860, vor allem aber der riesige Ultra-Block, sind – im Gegensatz zur ARGE – top organisiert, politisch aktiv und effizient.“ Drastischer formulierte es Verwaltungsrat Markus Drees: „Ich denke, das ist das Ende der ARGE in der jetzigen Form. Ich hoffe aber, dass sie sich neu aufstellen.“

Haben sie vor. Auf tz-Nachfrage erklärte Andreas Kern, der stellvertretende ARGE-Vorsitzende am Montag: „Gerhard Schnell (1. Vorstand) und ich werden den Weg für einen Neuanfang bei den vorgezogenen Wahlen im Herbst freimachen.“ Nachfolger seien bislang allerdings noch nicht in Sicht.

Bernhard Winkler fehlten 176 Stimmen für den Sitz im Verwaltungsrat

Am Sonntag hätten im Zenith schon 200 ARGE-Fans mehr gereicht, um einige Kandidaten des Profifußball-Teams durchzubringen. Bernhard Winkler, dem bestplatzierten, fehlten 176 Stimmen zum Einzug in den Verwaltungsrat.

Mehr zum Thema: Ismaik nach Wahl des Verwaltungsrates: „Wir bedanken uns auch bei den gescheiterten Kandidaten“

Auch Präsident Robert Reisinger war nicht restlos glücklich über den Ausgang der Wahl. „Ich hätte es aus Gründen der Vielfalt und Kompetenz begrüßt, wenn einige Kandidaten außerhalb der Pro1860-Liste in den Verwaltungsrat gewählt worden wären“, befand der Präsident.

Gemessen werden die Funktionäre ohnehin an ihren Taten. Ruhdorfers vorläufiges Schlusswort: „Im Juni 2019 endet die zweijährige Fortführungsprognose zur Insolvenzvermeidung. Dann stehen abermals schwierige Gespräche mit dem Hauptgesellschafter (…) an. Zu wünschen wäre, dass man wenigstens auf Gesellschafterebene wieder zu einem respektvollen Umgang miteinander zurückfindet.“

Lesen Sie auch: Kommentar: Was die Wahl des neuen Verwaltungsrats für 1860 bedeutet

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