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„Das ist nicht meine Richtung“: Winkler nach Wahldebakel und Buhrufen nie mehr für 1860 tätig?

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Von: Florian weiß

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Bernhard Winkler auf dem Podium bei der Mitgliederversammlung des TSV 1860.
Bernhard Winkler auf dem Podium bei der Mitgliederversammlung des TSV 1860. © sampics / Stefan Matzke / Stefan Matzke / sampics

Für Bernhard Winkler war die Mitgliederversammlung des TSV 1860 ein Nackenschlag. Wie geht es nun weiter für ihn? Und vor allem wo?

München - Die Mitgliederversammlung der Löwen am Sonntag war ein absolut bitteres Event für Bernhard Winkler. Nicht nur, dass keiner seiner Kollegen aus dem „Team Profifußball“ den Sprung in den Verwaltungsrat des TSV 1860 geschafft hatte, er selbst wurde sogar ausgebuht. Seine Aussage, wonach Investor und Hauptgesellschafter Hasan Ismaik nichts für den sportlichen Abstieg könne, war ihm vor den anwesenden Mitgliedern böse um die Ohren geflogen. Kleiner Trost: Auf ihn entfielen noch die meisten Stimmen der gescheiterten Kandidaten.

Winkler, der in 217 Pflichtspieleinsätzen für die Löwen 93 Tore erzielt hatte und somit (eigentlich) einen Legenden-Status hat, sagte am Montag zur Bild: „Jeder hat seine eigene Meinung, im Moment ist die Gesinnung im Verein einfach so.“ Doch damit hat er so seine Probleme: „Die Wahl hat ganz klar gezeigt, in welche Richtung es im Verein geht. Aber das ist nicht meine Richtung.“

Das klingt nicht danach, als würde der 52-Jährige noch einmal für seinen Herzensverein arbeiten wollen - zumindest nicht in naher Zukunft. Winkler war Co-Trainer der Profis (2009-10), Cheftrainer der U23 (2010-11), Leiter der Fußballschule (2015-17) und zuletzt Teammanager (2017-18). Dabei dürfte es vorerst bleiben.

Doch wie geht es nun für ihn weiter? „Ob das im Bereich Fußball sein wird oder nicht, weiß ich noch nicht“, sagte er. „Es wird auf alle Fälle eine spannende Aufgabe auf mich zukommen.“

Lesen Sie auch: Wahldebakel bei 1860- Mitgliederversammlung: Ist die ARGE am Ende?

fw

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