Spektakuläre Wende

Lorant-Gegner steigt doch nicht ab

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Coach Robert Tauber (r.) kann sich jetzt doch freuen.

München - Trotz des bitteren Unentschiedens in der Nachspielzeit beim TSV Waging und dem eigentlich damit verbundenen Abstieg aus der Bezirksliga bleibt der ESV jetzt doch drin.

"Ooooooooh, wie ist das schööööööööön", schreibt ESV-Abteilungsleiter Dieter Fritz am späten Samstagabend auf der Facebook-Seite des Vereins. Die Eisenbahner bleiben nämlich doch in der Bezirksliga. Der Bezirksspielleiter hat sich demnach am Samstag bei den Münchnern gemeldet und erklärt, dass der ESV in der kommenden Saison doch nicht in der Kreisliga antreten muss.

Eigentlich hätten die drei Bezirksligen in der kommenden Spielzeit mit 15, anstatt 16 Teams gespielt werden sollen. Doch der BFV machte einen Rückzieher. Vielleicht auch deshalb, weil der ESV abgestiegen wäre, ohne ein einziges Spiel in der Relegationsrunde zu verlieren. Darüber hatte sich bereits Trainer Robert Tauber geärgert, der mit seiner Mannschaft am Mittwoch in der vierten Minute der Nachspielzeit gegen den TSV Waging das 1:1 und damit den Abstieg hinnehmen musste.

"Natürlich ist das glücklich", räumt Fritz ein, "aber Trainer Robert Tauber und seine Mannschaft haben sich dies verdient." Das Umdenken beim Verband ist seiner Meinung nach auch dem Engagement des ESV geschuldet, unbedingt die Klasse zu halten. "Und das wurde nun belohnt", glaubt der Abteilungsleiter.

jb

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