Ex-Kapitän im Ausland begehrt

Ajax will Weigl - Moniz ist "schockiert"

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Julian Weigl soll bei zwei niederländischen Top-Klubs auf dem Zettel stehen.

München - Kaum begnadigt, herrscht schon wieder Aufregung um Julian Weigl. Angeblich sollen zwei Vereine aus den Niederlanden am Ex-Kapitän interessiert sein. Löwen-Trainer Moniz ist "schockiert".

Mit seinen gerade mal 18 Jahren hat Julian Weigl in seiner Profi-Fußball-Karriere schon mehr erlebt als so mancher Mittdreißiger. Angefangen bei der Unterschrift eines Profi-Vertrages Anfang des Jahres über die überraschende Beförderung zum Kapitän zu Beginn der Saison bis hin zur Suspendierung und der anschließenden Begnadigung innerhalb von knapp einer Woche!

Wahrscheinlich wünscht sich Weigl in der nächsten Zeit einfach nur Ruhe! Doch im Fußballgeschäft ist das kaum möglich, und so macht schon wieder eine Geschichte die Runde, die den Namen Julian Weigl beinhaltet: In niederländischen Medien wie AD wird nämlich darüber berichtet, dass Ajax Amsterdam und der FC Twente an einer Verpflichtung des Talents interessiert seien.

Weigls aktueller Trainer Ricardo Moniz ist ob dieser Gerüchte alles andere als begeistert. "Dass Twente ihn beobachtet, das wusste ich. Aber Ajax? Das schockiert mich jetzt", sagte der Niederländer über das Interesse seiner Landsleute an dem 18-Jährigen.

Vor allem Traditionsklub Ajax ist dafür bekannt, vielversprechende Talente zu verpflichten und dann in der berühmten "Ajax-Schule" auszubilden. Interessant an der Geschichte ist, dass der TSV 1860 möglicherweise nicht einschreiten kann, wenn die Niederländer dem Spieler ein Angebot unterbreiten würden, denn: Weigl soll in seinem bis 2017 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel über fünf Millionen Euro besitzen, das berichtete Anfang des Jahres die "Bild"-Zeitung.

Sollte Ajax also tatsächlich einen solchen Batzen in die Hand nehmen und Weigl die Herausforderung annehmen wollen, wären die Löwen nach Volland, den Benders und Co. wieder ein vielversprechendes Talent los, dafür aber um fünf Millionen Euro reicher. Die alles entscheidende Frage ist aber: Was will Weigl? Könnte sich der Spieler, nach den vielen Turbulenzen und dem entzogenen Vertrauen, einen Abschied von den Sechzigern vorstellen? Oder will Weigl lieber, dass sich die Wogen schnell glätten und er jetzt einfach nur wieder Fußball spielen kann - bei den Löwen?

Geht es nach Weigls Berater, dann wird es so kommen. „Das ist kein Thema. Julian will bei 1860 bleiben", sagte Michael Decker. Na dann ist ja alles klar!

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