"Herausfordererposition" in Dortmund

Weigl: Darum entschied er sich für den BVB

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Julian Weigl verlässt den TSV 1860 in Richtung Ruhrpott.

München - U20-Nationalspieler Julian Weigl will nach seinem Wechsel vom TSV 1860 zu Bundesligist Borussia Dortmund bei den Westfalen mit den etablierten Spielern um einen Stammplatz kämpfen.

„Ich sehe mich im Kader in der Herausfordererposition. Ich werde versuchen, mich möglichst schnell an das Tempo und die Härte zu gewöhnen“, sagte der 19-Jährige im Interview mit dem Internetportal goal.de. Nur in Ausnahmefällen sieht sich der Mittelfeldspieler als eine Option für die Regionalliga-Reserve der Schwarz-Gelben: „Ich gehe nicht als Spieler mit 40 Zweitligaspielen zum BVB, um wieder in der U23 zu spielen. Das wäre der falsche Ansatz.“

Warum fiel die Entscheidung für den BVB? "Mein Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen. Die Möglichkeit hat mir der BVB nun geboten", erklärt Weigl. "Ich habe gedacht, es ist an der Zeit, den nächsten Schritt zu wagen und meine spielerischen Qualitäten auf der höchsten Bühne zu zeigen. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Thomas Tuchel, bei dem ich denke, dass er mich weiterbringen kann. Es ist eine Ehre, unter ihm zu trainieren. Aber auch von den Spielern dort kann man viel lernen. Das Projekt, das mir aufgezeigt wurde, hat mich überzeugt. Dass der BVB zudem ein richtig geiler Verein ist, brauche ich niemandem zu erzählen."

Aus der abgelaufenen Spielzeit bei den Löwen könne er sehr viel mitnehmen und er sei "dankbar, dass ich die Saison so erleben durfte."  Er glaube nicht, dass 1860 noch einmal gegen den Abstieg spielen werde.

SID/fw

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