Staude brennt nach Quarantäne auf Debüt am Samstag

1860: Keanu Staude bereit für Hansa - erstes Teamtraining für Neuzugang 

Schüchtern ist er nicht: Keanu Staude fordert gerne den Ball.
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Schüchtern ist er nicht: Keanu Staude fordert gerne den Ball.

Keanu Staude macht im Löwen-Training auf Anhieb auf sich aufmerksam. Nach überstandener Quarantäne drängt er sich für das Heimspiel gegen Rostock auf.

  • TSV 1860 und FC Hansa: Tabellennachbarn und Aufstiegsrivalen. 
  • Bei beiden Teams wurde die Generalprobe in Lübeck abgesagt. 
  • Rostock wechselte zuletzt den Sieg ein, die Löwen hätten gegen Zwickau Power von der Bank gebraucht.

München - Sie sind Tabellennachbarn – und sie haben eine weitere Gemeinsamkeit: Sowohl der TSV 1860 als auch Hansa Rostock haben eine Spielabsage hinter sich – weil Gegner VfB Lübeck im tiefgefrorenen Stadion Lohmühle bestenfalls hätte Eisstockschießen anbieten können. 1860 wäre am Samstag beim Aufsteiger dran gewesen, Rostock am Dienstagabend.

Top-Spiel am Faschingssamstag

Ähnliche Voraussetzungen also für das Duell am Faschingssamstag, das weichenstellenden Charakter hat. Die Löwen haben einen Punkt weniger auf dem Konto als die Rostocker Seriensieger (fünf Dreier in Folge), aber ein Spiel mehr ausgetragen. Und auch personell hat der FC Hansa Oberwasser.

Bei Rostock wurde am Freitag gegen Verl der Sieg eingewechselt: Philip Türpitz, Ende Januar aus Sandhausen gekommen, erzielte nach dem 2:2 des slowenischen Nationalspielers Nik Omladic den Last-Second-Siegtreffer. Hansa konnte nachlegen, als das Spiel stockte. Die Löwen dagegen hatten keinen echten Stürmer auf der Bank, als sie gegen Zwickau (0:1) Torgefahr-to-go gebraucht hätten.

Fitness von Staude in einem „sehr, sehr guten Zustand“

Umso sehnsüchtiger wird daher Keanu Staude erwartet, der nach seinem positiven Corona-Test erstmals mittrainieren konnte (wir berichteten). Einschätzung eines Augenzeugen: Der Außenbahnspieler fordert gern den Ball, hat einen feinen Fuß und generell keine Berührungsängste. Bereits am Freitag hatte Trainer Michael Köllner angemerkt, dass der Ex-Würzburger körperlich in einem „sehr, sehr guten Zustand“ sei. Könnte heißen: Staude ist ein Kandidat für den Rostock-Kader. Fest steht jetzt bereits: Staude erhält die Nummer 23, mit der Thomas Riedl einst sein legendäres Derbytor gegen Bayern erzielte. Ein Treffer gegen Rostock würde es für den Anfang aber auch tun.

(Uli Kellner)

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