Neues von Kirmaier-Anwalt

Veauthier: Mayrhofer hat Gelder zweckentfremdet

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Helmut Kirmaier (l.) mit seinem Anwalt Heinz Veauthier.

München - Der Anwalt des klagenden Mitglieds Helmut Kirmaier äußert Zweifel an der rechtlichen Relevanz der für Anfang Dezember geplanten 1860-Delegiertenversammlung. Er macht Mayrhofer zudem einen neuen Vorwurf.

Am 2. Dezember soll Gerhard Mayrhofer von der Delegiertenversammlung als Präsident bestätigt werden. Heinz Veauthier, Anwalt des klagenden Mitglieds Helmut Kirmaier, äußert Zweifel an der rechtlichen Relevanz dieser Veranstaltung. „Dass das Amtsgericht die Herren Mayrhofer und Schmidt als Notvorstände für die Vorbereitung, Einberufung und Durchführung einer Delegiertenversammlung bestellt hat, ist noch keine Gewähr dafür, dass diese auch die Fähigkeit besitzen, eine beschlussfähige Delegiertenversammlung einzuberufen“, teilte der Jurist am Donnerstag mit.

Zudem ging Veauthier auf das Thema Prozesskosten ein. Gerhard Mayrhofer hatte jüngst von 100.000 Euro gesprochen, die das Kirmaier-Verfahren den Verein bereits gekostet habe: "Das ist eine Summe, die eigentlich in die Fußball-Jugendarbeit und in andere Abteilungen gehen sollte." Für Veauthier ist das ein Eingeständnis, dass Mayrhofer und Heinz Schmitt Gelder aus der Vereinskasse "entnommen und zweckentfremdet" hätten, da sich laut dem Anwalt die gesetzlichen Verfahrenskosten indes auf nicht einmal 4000 Euro belaufen. 1860-Anwalt Guido Kambli verwies im Münchner Merkur (Freitagsausgabe) darauf, dass dieser Fall nur einer von „allein sechs beim Registergericht anhängigen Verfahren“ sei.

Mayrhofers Kommentar zu Veauthiers neuem Schriftstück: „Wer dem Herrn Kirmaier jetzt noch auf den Leim geht, ist selber schuld. Wir Löwen konzentrieren uns jetzt lieber auf das wichtige Spiel am Samstag bei Union Berlin.“

lk/fw

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