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Komplizierter Sachverhalt

Kirmaier-Verhandlung: Das passierte am Freitag

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Helmut Kirmaier (2. v.l.) diskutiert mit den Anwälten (Archivbild).

München - Die Verhandlungen über die Kirmaier-Klage gingen am Freitag in die nächste Runde. Es ist weiterhin unklar, welche Ziele der 57-Jährige überhaupt verfolgt.

Dass es keine gütliche Einigung zwischen dem TSV 1860 München und Helmut Kirmaier geben werde, war bereits vor den Verhandlungen am Freitag klar. Die Richterin Christina Weitnauer hatte den beiden Parteien zwar empfohlen, sich bis zum Termin außergerichtlich zu einigen, doch der Kläger Kirmaier und sein Anwalt Heinz Veauthier ließen alle Termine für einen Vergleich platzen. 

So konnten in den Verhandlungen am Freitag keine Lösungsvorschläge für den komplizierten Fall vorgelegt werden. In mehr als 75 Minuten Verhandlungszeit waren Kirmaier und sein Anwalt weiterhin an keiner Einigung interessiert. Es bleibt also weiterhin unklar, wie eine Lösung zwischen den beiden Parteien aussehen könnte. Das sieht auch die Richterin so: "Man muss in das schwierige Verfahren tief einsteigen, um jenseits aller Emotionen sachlich eine Entscheidung zu finden", stellte Weitnauer fest. Dass es Zeit braucht um den komplexen Sachverhalt zu verstehen, ist die Schlussfolgerung. "Üblich in so komplizierten Verfahren ist, dass man kein Stuhlurteil fällt. Deswegen wird das Gericht eingehend in Prüfungen eintreten", begründete die Richterin den Zeitpunkt des nächsten Termins.

Am 25. Juli (12 Uhr) soll der Beschluss des Gerichts dann gefällt werden. Wie dieser aussehen könnte, ist nicht abzusehen.  

Ausgangspunkt für die Klage ist die Frage, ob Gerhard Mayrhofers Wahl zum Präsidenten im Juli 2013 rechtmäßig zustande gekommen ist. 1860-Mitglied Helmut Kirmaier aus München-Solln sagt nein. Begründung: Hep Monatzeder hätte als nicht bestätigter Präsident gar nicht erst zur Mitgliederversammlung einladen dürfen.  

mzl      

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