Der Geschäftsführer zeigt Herz

Klasse Aktion! Rejek kümmert sich nach Unfall um Löwen-Fan

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1860-Geschäftsführer Markus Rejek (li.) liegt das Wohlergehen der Löwen-Anhänger am Herzen. So auch im Falle von Bery Juric.

TSV 1860 München - Sehr viele Vereine sprechen in den Medien davon, dass man jeden einzelnen Fan ernst nehme und doch eine "große Familie" sei. Markus Rejek, der Geschäftsführer des TSV 1860, füllt diese leeren Phrasen mit Taten und zeigt, wie viel den Münchner Löwen an ihren Anhängern liegt.

Bery Juric erlebte am vergangenen Wochenende einen schrecklichen Moment. Der heißblütige Löwen-Fan war zusammen mit einem Freund und seiner Frau zum Auswärtsspiel der Blauen nach Leipzig gereist, um seinen Herzensverein im Abstiegskampf zu unterstützen. Doch kurz vor dem Stadion wollte sein Spezl noch einmal die Spur wechseln, als es passierte: Die Reisegruppe aus dem Landkreis Dachau übersah ein anderes Auto und wurde in einen krachenden Verkehrsunfall verwickelt.

Knapp eine Woche später kann Juric Entwarnung geben: "Es geht uns allen den Umständen entsprechend gut", so der Karlsfelder. "Meine Frau und ich haben zwar ein paar Prellungen und etwas Nackenschmerzen, aber wir sind inzwischen alle wieder zu Hause." Einen Anteil an der schnellen Genesung könnte auch die rührende Anteilnahme von 1860-Geschäftsführer Markus Rejek haben.

Rejek: "Wollte auch mal 'Danke' sagen"

Der 47-jährige hatte nach eigenen Angaben "durch einen Bericht des Fan-Beauftragten" kurz nach Spielende von den Geschehnissen Wind bekommen. Daraufhin entschloss sich Rejek am nächsten Tag, zum Hörer zu greifen und sich persönlich bei Juric nach dessen Wohlbefinden zu erkundigen. "Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit", möchte die Führungskraft aus der Geschichte keine große Sache machen. "Herr Juric ist ein Löwen-Fan und ihm ist der Unfall ja nicht auf dem Weg zum Zigaretten holen passiert, sondern bei einer Reise zu einem unserer Auswärtsspiele. Da wollen wir natürlich wissen, was los ist und auch mal die Gelegenheit nutzen und 'Danke' sagen." Von den meisten solcher Vorfälle kriege die Vorstandschaft leider nichts mit und könne deswegen nicht jedes mal in dieser Form darauf reagieren.

Bery Juric war jedenfalls erst einmal mehr als überrascht, als ihm seine Frau das Telefon in die Hand drückte und sich auf einmal Markus Rejek am anderen Ende der Leitung meldete. "Am Anfang dachte ich, mich will jemand auf den Arm nehmen", berichtet der sympathische 1860-Anhänger, "so etwas passiert dir ja wirklich nicht jeden Tag." Das Gespräch mit dem Mann, den er "sonst nur aus dem Fernsehen" kenne, beschreibt Juric als "sehr angenehm" und "freundlich". Besonders imponiert habe ihm die Tatsache, dass Rejek sich "wirklich Zeit genommen" habe und sich ernsthaft für die Situation interessiert habe. "Er hat vorgelebt, was es heißt, eine große Familie zu sein", schwärmt der Dauerkarten-Inhaber. "Das war eine super Aktion und macht mich stolz, Fan von diesem Verein zu sein."

Quelle: fussball-vorort.de

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