Dreier in letzter Sekunde verspielt

Bierofka: "Waren zu naiv"

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Daniel Bierofka war nach dem späten Gegentreffer bedient, blickt aber optimistisch in die Zukunft.

TSV 1860 München II - Durch einen Last-Minute-Treffer der Gäste aus Burghausen haben die kleinen Löwen den ersten Sieg im ersten Spiel knapp verpasst. Trotz Überzahl in der Schlussphase endete die Parite 1:1.

Jede Menge Chancen und doch nur ein Punkt. So lautet das Fazit des ersten Saisonspiels des TSV 1860 II. Schon in der ersten Hälfte hatten die Löwen mehrere gute Möglichkeiten, doch das einzige Tor der Gastgeber durch Nico Karger fiel erst nach der Pause.

Vor dem Seitenwechsel hätte Karger seine Mannschaft bereits in Führung bringen können. Zweimal kombinierte der 22-Jährige gut mit Stephane Mvibudulu. Einmal verfehlte Karger das Tor (7.), beim zweiten Versuch scheiterte er an Keeper Alex Eiban im Wacker-Kasten. Doch auch die von Ex-Löwen-Dompteur Uwe Wolf trainierten Burghausener hatten Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Kindsvater (28.) und Knochner fanden ihren Meister aber in Keeper Michael Netolitzky.

Nach der Pause dauerte es fünf Minuten, ehe Karger die Führung markierte. Er schnappte sich einen schlampigen Rückpass der Gäste, schüttelte seine Gegenspieler ab und versenkte die Kugel aus zwölf Metern zur 1:0-Führung. In der 72. Minute schien nach der Ampelkarte gegen Matthias Rahn wegen wiederholten Foulspiels alles für die Löwen zu laufen, doch unerklärlicherweise verpasste es die Mannschaft von Daniel Bierofka, den Sack zuzumachen. "Wir haben in Überzahl die Konter nicht so gut ausgespielt", ärgerte sich der 36-Jährige, der aber trotz der späten Punkteteilung Optimismus verbreitete. "Wenn wir diese Fehler abstellen und unsere Durchschlagskraft verbessern, sind wir auf einem guten Weg."

Fehler, wie beispielsweise die Aktion in der 87. Minute: Ex-Heimstetten-Kicker Marcel Ebeling kam im Sechzehner der Löwen zu Fall und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. "Da waren wir zu naiv", urteilte Bierofka. "Wir müssen einfach vorher aktiver gegen den Ball gehen." Seinem ehemaligen Mitspieler Christoph Burkhard war es egal. Er zeigte keine Nerven und verwandelte zum 1:1-Endstand.

Wacker-Coach Wolf freute sich über die glückliche Punkteteilung. "Die ganze Mannschaft hat Moral gezeigt, hat in Unterzahl dagegengehalten", lobte der 47-Jährige seine Spieler. "Ein Fußballspiel dauert eben 90 Minuten. Die Jungs haben sich den Punkt mit ihrer Einstellung redlich verdient".

jb

Quelle: fussball-vorort.de

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