Bierofka: "Nie gegen derart defensiven Gegner gespielt"

Die kleinen Löwen scheitern an Ambergs Mauer

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Coach Daniel Bierofka kann mit dem gewonnenen Punkt leben.

TSV 1860 München II - „Mit 39 Punkten sollte nicht mehr viel anbrennen“, zog Daniel Bierofka letztlich doch ein positives Fazit. Deshalb, so der 37-jährige Trainer der 1860-Reserve, könne er „mit dem Punkt leben“.

Zufrieden allerdings war er trotz der zehnten unbesiegten Partie in Serie nicht. Gegen den massiven Amberger Defensivblock hatte seine Elf keine Lücken gefunden, Chancen blieben Mangelware. „Noch nie“, kramte Bierofka in seiner Erinnerung, hätte sein Team „gegen einen derart defensiven Gegner gespielt“. Vorwerfen jedoch wollte er dies den tief in den Abstiegskampf verstrickten Oberpfälzern nicht.

Vielmehr benötige sein eigenes Team „einfach zu viele Chancen“, monierte der Ex-Profi, „das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Saison“. Verlass war dagegen erneut auf die stabile Defensive, in den acht Spielen seit der Winterpause mussten lediglich fünf Gegentore hingenommen werden.

Die Junglöwen aber sind abhängig vom Schicksal der eigenen Profis. Thematisiert werde diese ungünstige, schon aus der Vorsaison vertraute Situation nicht, „die Jungs sollen die Köpfe frei haben“, so Bierofka. Von 39 Punkten jedenfalls können die 1860-Profis derzeit nur träumen.

Text: Klaus Kirschner und Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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