Jahn-Sieg ist auch ein Rückschlag für den Rivalen von der Säbener Straße

Kokocinski und sein kurioses Eigentor

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Traf kurios zum Sieg - allerdings nicht für seine kleinen Löwen: Kapitän Michael Kokocinski

TSV 1860 München II - Man kann die Szene kontrovers diskutieren: War es nun ein unfassbarer Fauxpas von Michael Kokocinski, ein Eigentor des Jahres? Oder doch ein Aussetzer von Michael Netolitzky?

Klar, der Torhüter der Junglöwen hätte den Ball einfach nach vorne dreschen sollen, wie es hinterher auch Trainer Daniel Bierofka forderte. Zumindest hätte er darauf gefasst sein müssen, dass der von ihm am Fünfer angespielte Routinier den Ball zurückprallen lässt zu seinem Keeper, der im Gegensatz zum Löwen-Kapitän das Spielfeld vor sich und freie Bahn hatte. Aber Kokocinski ist auch Sportsmann genug, zumindest einen großen Teil der Schuld auf sich zu nehmen: „Extrem ärgerlich, das darf nicht passieren“, meinte er, nachdem sein Rückpass an Netolitzky vorbei ins eigene Tor geholpert war.

Kurios. Aber auch äußerst ärgerlich, weil es der einzige Treffer bleiben sollte im Regionalliga- Duell mit dem souveränen Tabellenführer Jahn Regensburg, der damit seinen achten Sieg im neunten Spiel feiern durfte. Dank Kokocinskis Eigentor, aber auch sicher nicht unverdient. Wer aber hat sich darüber nun am meisten geärgert? In den sozialen Netzwerken gab es Löwenfans, die diese Niederlage nicht allzu sehr schmerzte, im Gegenteil: Ein Punktgewinn der Sechziger nämlich hätte vor allem auch die Anhänger der verhassten Roten aus der Nebenstraße gefreut, weil die kleinen Bayern damit ihrem Ziel, den Jahn von der Spitze zu stürzen und den Aufstieg in die 3. Liga anzupeilen, wieder ein Stückchen näher gekommen wären.

Eines aber ist sicher: Solch düstere Gedanken haben Michael Kokocinski bestimmt nicht geplagt, als er den Ball an Netolitzky vorbei schob. Auch wenn er längst wieder „gesäubert“ und tief überzeugter Blauer ist, er hat auch eine rote Vergangenheit: Zwischen 2006 und 2008 hat er 56-mal für die kleinen Bayern gespielt. Und die Zeit in der Nebenstraße in keineswegs schlechter Erinnerung.

Quelle: fussball-vorort.de

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