"Ihm steht keine öffentliche Kritik an Beda zu"

Kurz geht auf Heiß los

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Marco Kurz hat "null Verständnis" für die Art der Heiß-Kritik.

So wie es aussieht, wird Mathieu Beda am Freitag im Heimspiel gegen den FC Augsburg nicht zum Einsatz kommen.

Aber nicht etwa, weil er mit seinem Aussetzer am vergangenen Sonntag große Schuld an der peinlichen 0:1-Niederlage gegen Rot-Weiß Oberhausen hatte, sondern, weil seine lädierte Schulter einen Einsatz wahrscheinlich nicht zulässt. Der Franzose hat sich eine Kapselverletzung zugezogen, und Marco Kurz rechnet damit, dass es im Fall von Beda „wohl sehr knapp wird“.

Ein gesunder Beda würde bei ihm jedoch auf alle Fälle spielen. Fehler hin, Fehler her. „Mathieu ist nämlich für uns ein ganz wichtiger Spieler“, betont der Löwen-Coach, „und eine Niederlage, einen schwächeren Auftritt in den letzten sieben Partien, allein an ihm festzumachen, ist sicherlich nicht richtig.“

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Der bringt nix! Heiß rechnet mit Beda ab!

Und schon gar nicht will Kurz hinnehmen, dass der ehemalige Aufsichtsrat Fredi Heiß (Mitglied der Meistermannschaft von 1966) verbal derart auf Beda eindrischt, wie das in der tz zu lesen war. „Dafür habe ich null Verständnis“, schimpfte Kurz. Heiß hatte unter anderem über Beda folgendes vernichtendes Urteil abgegeben: „Der spielt, wie wenn er gar nicht dazu- gehören würde. Schaut aus wie ein super Fußballer, aber bringt nix, null Komma null. Ich weiß gar nicht, ob der schnell ist, weil ich noch nie einen Sprint von ihm gesehen habe. So wie der Beda spielt, spiele ich sechs Stunden lang.“

Fredi Heiß kritisierte Beda öffentlich.

Heiß ist 67…

Kurz muss innerlich gekocht haben, als er all das gelesen hat. „Es steht niemandem zu, einen Spieler öffentlich zu kritisieren, und schon gar nicht auf diese Art und Weise“, gab er Heiß Kontra, „Kritik ist einzig und allein der sportlichen Leitung vorbehalten. Ich glaube, das gibt es nur beim TSV 1860, dass jeder glaubt, alle Dinge kommentieren zu müssen.“

Und dann gab’s von Kurz auch noch einen Seitenhieb auf die Medien, weil er, „Leuten, die solche Äußerungen abgeben, keine Plattform bieten“ würde.

Ein frommer Wunsch: Dann wäre ja ein Franz Beckenbauer praktisch arbeitslos…

Ein Blick ins ehrwürdige Grünwalder Stadion

Ein Blick ins ehrwürdige Grünwalder Stadion © 
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Besonderes Flair: Selbst in der Niederlage (hier bei verpatzten Bundesliga-Aufstieg im Mai 2005) brodelt das Grünwalder Stadion und versprüht eine einzigartige Atmosphäre. © dpa
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Charmanter geht's ja kaum. © dpa
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Ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Max Merkel ... © Archiv
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... und Radi Radenkovic schrieben im Grünwalder Stadion Löwen-Geschichte. © Archiv
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Erinnerung an 1970: Beim Derby zwischen den Löwen und dem FC Bayern ging's ordentlich zur Sache. Gerd Müller legt hier den Ball an Keeper Radenkovic vorbei. © Archiv
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Der Schiedsrichter ermahnt - und Petar Radenkovic schmollt. So sieht's zumindest aus. © Archiv
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Hervorragender Blick: Ein Mann schaut aus dem Fenster seiner Wohnung ins Grünwalder Stadion. © dpa
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Der Schock für alle Löwen-Fans: Im Februar 2008 malten Fans des FC Bayern das Grünwalder Stadion in den Vereinsfarben an. © Schlaf
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Auch bei Schnee und Eis macht das Grünwalder eine gute Figur. © Kurzendörfer
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Sicherheit steht auch im Grünwalder Stadion an vorderster Stelle. © Schlaf
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Löwen-Fans im benachbarten Wohnhaus. © Schlaf
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Ein Löwen-Fan nimmt Abschied. © dpa
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Phantastischer Blick über das Grünwalder Stadion. © Jantz
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Bei Löwen-Spielen geht's auch in der Nachbarschaft des Grünwalder Stadions heiß her. © dpa
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Die Löwen haben ein Heimspiel - und die Massen pilgern ins Grünwalder Stadion. © dpa
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In der Nachbarschaft des Grünwalder Stadions: Ein Billard-Salon. © Westermann
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Auch hungrige Mäuler kommen rund ums Grünwalder Stadion auf ihre Kosten. © Westermann
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Ein Klassiker: Der Presseraum des Grünwalder Stadions. © Westermann
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Stummer Zeuge zahlreicher Spieler-Einläufe, die den Beginn wahrer Fußball-Schlachten markierten: Der Spielertunnel im Grünwalder Stadion. © Westermann
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Ohne Worte. © Westermann
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Die harte Ersatzbank. © Westermann
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Perspektive eines Spielers im Grünwalder Stadion. © Westermann
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Die tz hatte stets ihr eigenes Plätzchen... © Westermann
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... und dabei einen hervorragenden Blick aufs Geschehen. © Westermann
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Kein Krankenhaus-Gang, sondern die Katakomben des Grünwalder Stadions. © Westermann
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Hier fanden sich nach den Spielen die feinen Herrschaften ein: Die VIP-Loge. © Westermann
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Damit sich auch ja keiner verirrt... © Westermann
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Es muss nicht immer ein Entmüdungsbecken sein... © Westermann
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Die Kabine. Man beachte den an der Wand befestigten Föhn. © Westermann
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Noch ein Blick von Außen. © Haag
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Der TSV 1860 München und der FC Bayern - da schlägt's ausnahmsweise mal nicht 13. © dpa

Quelle: tz

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