Kurz schmeißt Mucki raus!

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U23 statt Profi-Kader: Mustafa Kucukovic.

Sportlich ist es zuletzt ziemlich ruhig geworden bei den Löwen. Nach den beiden 0:1-Heimniederlagen gegen Oberhausen und Augsburg, dem Rückfall ins Niemandsland der Zweitliga-Tabelle, regiert wieder die altbekannte Tristesse an der Grünwalder Straße 114a.

Das Rostock-Spiel am Montagabend? Kein Thema, das für große Aufregung sorgt.

Was aus diesen Löwen wurde...

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Seit dem Aufstieg in die Bundesliga 1994 kamen und gingen viele Kicker an die Grünwalder Straße 114 zu den Münchner Löwen. Die einen blieben in guter Erinnerung, die anderen weniger. Sehen Sie hier eine Auswahl "vergessener Löwen-Kicker" und was aus ihnen wurde. Olaf Bodden kickte zwischen 1994 und 1998 bei 1860 und erzielte in dieser Zeit 25 Tore. Heute verdient der ehemalige Stürmer als Spielerberater sein Geld. © dpa
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Jens Dowe kickte zwischen 1994 und 1996 im Grünwalder Stadion (51 Spiele, acht Tore). Der Mittelfeldspieler beendete seine Karriere 2004 in der Regionalliga bei Holstein Kiel und arbeitet heute im Jugendbereich von Hansa Rostock. © Archiv
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Holger Greilich schnürte die Kickstiefel zwischen 1995 und 2002 für die Löwen (114 Spiele, zwei Tore). Er beendete seine Karriere 2004 beim 1. FC Saarbrücken. Heute arbeitet der ehemalige Verteidiger als Spielerberater. © dpa
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Horst Heldt spielte von 1995 bis 1999 bei den Löwen (111 Spiele, elf Tore) und beendete seine Karriere 2006 beim VfB Stuttgart. Dort arbeitet "Hotte" auch heute noch - als Sportdirektor. © dpa
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Thomas "Icke" Häßler spielte zwischen 1999 und 2003 beim TSV 1860 (115 Spiele, 21 Tore) und beendete seine Karriere ein Jahr später beim SV Salzburg. Heute arbeitet "Icke" als Technik-Trainer bei seinem Heimat-Klub 1. FC Köln. © dpa
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Jens Jeremies' Vergangenheit als Löwe ist vergleichsweise kurz, wenn man seine drei 1860-Jahre (1995 bis 1998, 78 Spiele, zwei Tore) den acht Jahren beim FC Bayern gegenüberstellt. Jeremies beendete seine Karriere ebenda 2006 und arbeitet heute bei IMG. © dpa
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Roland Kneißl spielte sieben Jahre lang bei den Löwen und beendete seine Karriere dort im Jahr 1995. Später arbeitete Kneißl auch als Manager bei den Löwen, heute ist Kneißl bei der Fan GmbH 1860. © Archiv
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Alexander Kutschera war zwischen 1994 und 1997 ein Löwe (53 Spiele, ein Tor). Er beendete seine Karriere 2001 bei Eintracht Frankfurt und ist heute Trainer bei der SpVgg Landshut. © dpa
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Stefan Malz spielte von 1997 bis 1999 bei den Löwen (36 Spiele, zwei Tore). Er wechselte danach zu Arsenal London, konnte sich dort aber nie durchsetzen. Seine Karriere beendete Malz 2008 als Spieler beim FSV Oggersheim. © dpa
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Martin Max ist vielen Löwen-Fans als Knipser in guter Erinnerung. Er spielte zwischen 1999 und 2003 bei den Löwen (112 Spiele, 51 Tore) und beendete seine Karriere 2004 bei Hansa Rostock. Heute arbeitet Max gemeinsam mit einem anderen Ex-Löwen, Keeper Daniel Hoffmann, als Trainer beim Bezirksligisten TSV Grafing. © dpa
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Thomas Miller war und ist ein Ur-Löwe, der insgesamt 82 Bundesliga-Spiele für die Sechzger bestritt (ein Tor). Wie auch schon zeitweise während seiner aktiven Zeit arbeitet Miller als Finanzbeamter, heuer in Fürstenfeldbruck. © Archiv
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Erik Mykland spielte zwischen 2000 und 2002 bei den Löwen (26 Spiele, null Tore). Der 1971 geborene Mittelfeldspieler ist immer noch als Fußballer aktiv, und zwar beim norwegischen Zweitligisten Kristiansand. © dpa
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Peter Nowak regierte das Löwen-Mittelfeld zwischen 1994 und 1998 (93 Spiele, 15 Tore). Heute ist der gebürtige Pole Co-Trainer der US-Nationalmannschaft. © Archiv
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Peter Pacult schoss die Löwen mit seinem Treffer in Meppen 1994 in die Bundesliga, wo er in der Aufstiegssaison in 16 Spielen drei Mal einnetzte. Später arbeitete Pacult zwischen 2001 und 2003 auch als Chefcoach der Löwen. Heute coacht er den österreichischen Traditionsklub Rapid Wien. © Archiv
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Abedi Pele kickte zwischen 1996 und 1998 bei den Löwen (50 Spiele, zwei Tore). Heute engagiert sich Pele als WM-Botschafter für Südafrika. © dpa
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Rainer Berg hütete das Löwen-Tor zwischen 1991 und 1997 (100 Spiele) und arbeitet heute als Torwarttrainer bei der SpVgg Unterhaching. © dpa
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Thomas Riedl schnürte die Kickstiefel von 1999 bis 2001 für die Löwen (33 Spiele, ein Tor - das aber beim 1:0-Sieg gegen den FC Bayern). Heute steht der 32-Jährige bei Austria Kärnten unter Vertrag. © dpa
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Rene Rydlewicz spielte von 1994 bis 1996 bei den Löwen (46 Spiele, zwei Tore) und beendete seine Profi-Karriere im Sommer 2008 bei Hansa Rostock. Rydlewicz arbeitet nun bei Hansa Rostock. © Archiv
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Manfred Schwabl kam über den FC Bayern und den 1. FC Nürnberg zum TSV 1860 München und spielte dort von 1994 bis 1997 (83 Spiele, ein Tor). Heute arbeitet Schwabl als Unternehmer. © dpa
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Superstar Davor Suker ließ seine internationale Karriere (u.a. Real Madrid und Arsenal) bei den Löwen ausklingen (2001 bis 2003, 25 Spiele, fünf Tore). Heute arbeitet der ehemalige Top-Stürmer als Unternehmer und als Berater des kroatischen Fußball-Verbandes. © Sampics
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Bernhard Trares trug zwischen 1991 und 1997 das Löwen-Trikot (133 Spiele, 14 Tore), er beendete seine Karriere 2004 beim KSC. Heute trainiert der Ex-Kapitän Wormatia Worms. © dpa
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Manni Bender war zwar auch mal ein Roter, wechselte aber später die Farben und spielte zwischen 1996 und 1999 bei den Löwen (51 Spiele, vier Tore). Zuletzt war Bender als Trainer in der österreichischen Bundesliga bei SCR Altach aktiv. © dpa
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Elvis Brajkovic (ganz links) verteidigte für die Löwen zwischen 1994 und 1996 (18 Spiele, null Tore). Der 1969 geborene Kroate kickte bis Sommer 2008 als Profi in seiner Heimat weiter. Sein letzter Verein war NK Primorac Belgrad. © dpa
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Auch Harald Cerny hat eine "rote Vergangenheit", spielte aber nur für zwei Jahre als Profi beim FC Bayern. Von 1995 bis 2007 trug der Österreicher dann den Dress der Sechzger (263 Spiele, 17 Tore). Cerny blieb seinem Verein verbunden und arbeitet heute als U15-Trainer bei 1860. © dpa
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Didier Dheedene spielte nur ein Jahr lang bei den Löwen. Nach 18 Spielen (ein Tor) in der Saison 2001/2002 war dann aber Schluss. Seine Karriere setzte der Defensivspieler bei Austria Wien und Germinal Beerschot fort, wo er seine Karriere 2007 beendete. © dpa

Die gibt’s derweil um einen Spieler. Um Mustafa „Mucki“ Kucukovic. Die tz erfuhr: Weil der Stürmer vergangene Woche die Abstellung fürs Spiel der Regionalliga-Mannschaft in Bamberg verweigerte, schmiss ihn Trainer Marco Kurz aus dem Profikader! Bis Weihnachten muss der 22-Jährige nun in der U23 von Coach Dieter Märkle trainieren. Nach dem langzeitverletzten Markus Schroth und Berkant Göktan ist nun (vorübergehend) ein weiterer Angreifer raus bei den Löwen-Profis.

Ob’s ein großer sportlicher Verlust ist, sei dahingestellt. In dieser Saison stand der gebürtige Bosnier erst zweimal in der Startelf (an den ersten beiden Spieltagen), traf zum 1:2 gegen Mainz und im Pokal gegen Neustrelitz. Seit September hat ihm Talent Manuel Schäffler den Rang abgelaufen.

Fraglich, welche Perspektiven Kucukovic nach dem jüngsten Vorfall noch bei 1860 hat. Im August 2007 verpflichtete ihn Stefan Reuter für 70 000 Euro vom Hamburger SV, gab ihm einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011. Als aktuellen Marktwert gibt das Internet-Portal transfermarkt.de 250 000 Euro an.

Die wertvollsten 1860-Spieler

Die wertvollsten 1860-Spieler © 
Transfermarkt.de ist die renommierteste deutsche Webseite für Spieler-Transfers. Zu Beginn der Saison haben die Experten wieder die Marktwerte der Löwen-Spieler beziffert. Diese berücksichtigen u.a. Leistungsvermögen, Alter und Entwicklungsfähigkeit. Demnach hat der Löwen-Kader insgesamt einen Marktwert (Stand: 10.10.2008) von 14.650.000 Euro und liegt im Zweitliga-Mittelfeld. Sehen Sie hier die Rangliste der Löwen. Platz 27: Markus Krauss (Marktwert 50.000 €) © sampics
Platz 26: Manuel Schäffler (100.000 €) © Fishing4
Platz 23 (geteilt): Christoph Burkhard (150.000 €) © sampics
Platz 23 (geteilt): Alexander Eberlein (150.000 €) © sampics
Platz 23 (geteilt): Florian Jungwirth (150.000 €) © sampics
Platz 21 (geteilt): Julian Baumgartlinger (250.000 €) © sampics
Platz 21 (geteilt): Mustafa Kucukovic (250.000 €) © sampics
Platz 18 (geteilt): José Holebas (300.000 €) © sampics
Platz 18 (geteilt): Nikolas Ledgerwood (300.000 €) © sampics
Platz 18 (geteilt): Michael Hofmann (300.000 €) © sampics
Platz 17: Gregg Berhalter (350.000 €) © sampics
Platz 15 (geteilt): Benjamin Schwarz (400.000 €) © Fishing4
Platz 15 (geteilt): Markus Thorandt (400.000 €) © Fishing4
Platz 14: Timo Gebhart (450.000 €) © Fishing4
Platz 13: Torben Hoffmann (500.000 €) © sampics
Platz 11 (geteilt): Fabian Johnson (600.000 €) © Fishing4
Platz 11 (geteilt): Philipp Tschauner (600.000 €) © sampics
Platz 9 (geteilt): Mate Ghvinianidze (650.000 €) © sampics
Platz 9 (geteilt): Antonio di Salvo (650.000 €) © sampics
Platz 6 (geteilt): Danny Schwarz (750.000 €) © sampics
Platz 6 (geteilt): Benjamin Lauth (750.000 €) © sampics
Platz 6 (geteilt): Sven Bender (750.000 €) © Fishing4
Platz 5: Markus Schroth (800.000 €) © sampics
Platz 4: Lars Bender (900.000 €) © sampics
Platz 3: Mathieu Béda (1.000.000 €) © sampics
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Der wertvollste Löwen-Spieler laut Transfermarkt.de ist Kapitän Daniel Bierofka (Marktwert 1.700.000 €) © Fishing4

Quelle: tz

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