Kurz unter Druck: "Fokus liegt auf mir"

Marco Kurz steht nach zwei Auftaktniederlagen gehörig unter Druck.
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Marco Kurz steht nach zwei Auftaktniederlagen gehörig unter Druck.

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt der 2. Fußball-Bundesliga kann nur ein Sieg am Sonntag bei Rot Weiss Ahlen den Haussegen bei Schlusslicht TSV 1860 München retten.

“Wir fahren hin, um siegreich zu sein“, versprach am Freitag Trainer Marco Kurz, der nach nur zwei Siegen in 19 Zweitliga-Partien des laufenden Jahres in die Schusslinie der Kritik geraten ist. “Die Mannschaft kann befreit aufspielen, weil der Fokus auf mir liegt“, sagte Kurz. “Sie muss den Glauben an ihre Stärken zurückgewinnen.“

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Im Falle einer erneuten Niederlage könnte die Mission für den 39- Jährigen bei den “Löwen“ nach 17 Monaten beendet sein. “Damit beschäftige ich mich nicht“, sagte Kurz, “ich denke nicht, dass es am Sonntag um mich geht.“ 1860-Präsident Rainer Beeck hatte nach der 1:2-Heimpleite gegen den FSV Mainz 05 das von Kurz eingeführte Rauten-Spielsystem in Frage gestellt. “Es gab ein internes Gespräch mit Beeck“, sagte Kurz, ohne weitere Details zu nennen. Er spüre aber “eine unglaubliche Unruhe im Umfeld als Nachwirkung von der Rückserie“ der vergangenen Saison, die sich auch auf die Psyche der Spieler ausgewirkt habe.

Gegen den Neuling stehen weiter Markus Schroth (Trainingsrückstand), Berkant Göktan (Operation nach Fußinfektion) und Lars Bender (Muskelprobleme) nicht zur Verfügung. Danny Schwarz, Sven Bender, Mate Ghwinianidse sowie Mathieu Béda waren zuletzt angeschlagen. Um das dritte Saisonspiel erfolgreich zu gestalten, ergreifen die “Löwen“ neue Maßnahmen: Der Anreisestress soll für die gewöhnlich busreisenden Münchner durch einen Hinflug reduziert werden.

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Quelle: DPA

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