Training, Spaß und eine fremde Kultur

So läuft das exotische Trainingslager der Junglöwen in Indien

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Bei traumhaftem Wetter in Indien trainieren die Löwen fleißig für einen erfolgreichen Einstand beim Turnier des „Sait Nagjee International Club Football“.

TSV 1860 München II - Die zweite Mannschaft des TSV 1860 München befindet sich in einem äußerst spannenden Trainingslager. Im weit entfernten Indien schwitzen die Jungprofis derzeit für eine erfolgreiche Rückrunde.

Nachdem Coach Daniel Bierofka seinen Spielern mitgeteilt hatte, dass ein Trainingslager in Indien, bei dem ein Turnier mit 30.000 Dollar Preisgeld ausgespielt wird, auf sie wartet, stieg die Aufregung der jungen Kicker auf das Abenteuer von Tag zu Tag. Nun sind die ersten fünf Tage an der Anlage des „Sait Nagjee International Club Football“ vorüber gegangen. Zeit für einen kleinen Überblick der Geschehnisse.

Einmal um die halbe Welt

Zunächst galt es für den Löwen-Tross, den langen Weg von München bis ins indische Kozhikode hinter sich zu bringen. Nach einem Flug über Abu Dhabi erreichten die Kicker um circa sechs Uhr morgens die Hotelanlage - bei schon wieder 30 Grad Außentemperatur. Dort wurden die Youngster erstmal standesgemäß mit Muschelketten und Tee begrüßt, ehe es nach der anstrengenden Reise für die komplette Équipe auf die Zimmer ging, um sich die nötige Energie für die kommenden Aufgaben zu holen.

Rote Köpfe beim Training

Nach einer ersten Phase des Ankommens und der Entspannung,in der die Junglöwen ein spektakuläres Jonglier-Video veröffentlichten, begann nun der ernste Teil der Reise. Daniel Bierofka bittet seine Mannen seither zweimal täglich zum Training und nimmt dabei auch keine Rücksicht auf die tropischen Rahmenbedingungen. So schwitzen die Talente bei Temperaturen, die sich konstant bei 30 Grad oder höherem befinden, was das Zeug hält und können sich schon einmal ein Bild davon machen, wie anstrengend die Spiele beim bald beginnenden Turnier sein werden. Eine persönliche Meinung zur Hitze lieferten Kapitän Michael Kokocinski und Kai Fritz in Form eines Facebook-Videos.

Andere Länder - andere Sitten

Die Platzverhältnisse sind allerdings durchgehend gut und lassen ein Training auf hohem Niveau zu. Auch wenn sich manch einer der jungen Spieler sicherlich erstmal daran gewöhnen muss, dass die Rasenpflege zeitgleich mit dem Training geschieht und ab und an ein Rasenmäher zwischen den Übungen seine Runden dreht. Auch die Vielzahl an Fans, die täglich den Übungseinheiten mit Begeisterung beiwohnen, dürften für viele eine neue Erfahrung sein. Beim Verteilen der Autogrammkarten vor und nach dem Training, können sich die Youngster zumindest schon mal fühlen wie große Stars. Die tägliche Busstrecke zwischen Hotel und Trainingsplatz hat Löwen-Spieler Andi Scheidl für die Fans in den sozialen Medien online gestellt

Unerwarteter Trainingsgast

Am inzwischen fünften Tag in Kozhikode gab es einen überraschenden Teilnehmer beim Vormittags-Training zu bestaunen. Necat Aygün, der Sportdirektor der Löwen, schnürte nach eineinhalbjähriger Pause wieder seine Fußballschuhe und absolvierte Seite an Seite mit den vielen Jungspunden die komplette Einheit. Coach Bierofka war durchaus zufrieden mit dem Gezeigten des 35-jährigen und stellte ihm ein gutes Zeugnis aus. Ein Einsatz beim Turnierauftakt gegen die U23-Auswahl Argentiniens steht jedoch bis dato nicht zur Debatte. Derweil zeigte sich "Biero" von seiner milden Seite und gab seinen Spielern für den heutigen Nachmittag spontan trainingsfrei. Am Freitag wird dann nochmal Gas gegeben, um einen Tag später einen erfolgreichen Turnier-Auftakt gegen die jungen Gauchos zu feiern.

Quelle: fussball-vorort.de

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