Hürzeler und Kokocinski verpassen Siegtor

Latten-Pech, aber Bieros Serie hält

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Daniel Bierofka und die kleinen Löwen sind seit dem Derby-Sieg am 22. November in der Liga ungeschlagen.

TSV 1860 München II - Die kleinen Löwen und die Reserve der Schanzer waren schon vor der Partie punktgleich. Daran hat sich nach dem Spiel am Freitagabend nichts geändert.

32:25- und 38:32-Tore lautet die Tordifferenz des TSV 1860 II bzw. des FC Ingolstadt II. Trotz guter Chancen versäumte es die Mannschaft von Daniel Bierofka, mit einem Heimsieg die Schanzer auf drei Zähler zu distanzieren.

Gleich zu Beginn hatte Fabian Hürzeler die Führung für seine Farben auf dem Schlappen. Nach Vorarbeit von Michael Kokocinski versuchte er Florian Schwaiger im FCI-Kasten mit einem Heber zu überwinden. Der Schlussmann konnte zwar nicht mehr eingreifen, aber die Kugel klatschte auf die Latte. Felix Bachschmid (17.) mit einem zu unplatzierten Kopfball, Simon Seferings (24.) aus der Distanz und erneut Hürzeler (28.) scheiterten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit und es wurden torlos die Seiten getauscht.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff wurde Hürzeler von einem Pass im Strafraum überrascht und konnte keinen brauchbaren Abschluss nachweisen. Zwei Minuten später hätte Sammy Ammari, ehemals beim VfB Hallbergmoos und dem SV Heimstetten aktiv, beinahe die Führung für Ingolstadt markiert. Löwen-Keeper Michael Netolitzky konnte aber in letzter Sekunde mit der Hand klären.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Nur 60 Sekunden später kratzte ein Ingolstädter die Kugel in höchster Not nach Schuss von Seferings von der Linie. In der 68. Minute versuchte Nicholas Helmbrecht mit einem 25-Meter-Freistoß sein Glück, aber dieses Mal war Schwaiger auf der Höhe und lenkte die Kugel über den Querbalken. Nach der folgenden Ecke schraubte sich Routinier Kokocinski in die Höhe, doch auch sein Kopfball traf nur die Latte.

Nachdem Aloy Ihenachos Schuss für Ingolstadt aus zwölf Metern gerade noch abgefälscht wurde (73.), war wieder der glücklose Hürzeler an der Reihe. Er packte aus 18 Metern den Hammer aus, doch auch dieses Mal war sein Visier verstellt und das Leder ging knapp neben das Tor.

"Zwei Mal haben wir das Gebälk getroffen, einmal konnte Simon Seferings aus drei Metern den Ball nicht über die Linie bringen", ärgerte sich Daniel Bierofka nach der Partie. "Vielleicht versuchen wir es manchmal zu schnell mit der Brechstange." Angesichts der starken Serie streichelte der Trainer aber auch seine Spieler: "Die Jungs machen es super. Im Großen und Ganzen kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben in den letzten vier Spielen nur ein Gegentor bekommen. Jetzt müssen wir nur noch unsere Chancen besser nutzen."

Sein Spezl Stefan Leitl auf Ingolstädter Seite konnte mit dem Unentschieden gut leben. "Der Punktgewinn heute war sicherlich glücklich, aber wir nehmen ihn gerne mit, um Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu tanken. Für die kommenden Wochen drückt der Schanzer-Coach den Löwen-Profis die Daumen, denn "ich will nächstes Jahr unbedingt wieder gegen Dani spielen."

 

Quelle: fussball-vorort.de

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