Benny Lauth über sein Leben bei den Löwen

Lauth: „Der Druck darf nicht zur Last werden…“

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Rückkehrer Benny Lauth (im Test gegen Slavia Sofia)

Eigentlich ist es so, als wäre er nie weg gewesen. Und schon gar keine vier Jahre.

Benny Lauth ist der Gleiche geblieben. Zurückhaltend, ruhig – so wie man ihn halt von früher kannte. Und dass seine Rückkehr zum TSV 1860 einer der sensationellsten Transfers dieses Jahres in der 2. Liga war, lässt er schon gleich gar nicht raushängen. Er ist wieder daheim. Und das tut ihm gut und freut ihn. Seit drei Wochen ist der 26-jährige Stürmer jetzt wieder im Kreis seiner Löwen, und die tz sprach mit ihm. Über Hoffnungen, Aussichten und auch mögliche Schwierigkeiten.

Eingewöhnung:„Ich habe mich gleich wieder gut eingelebt“, sagt Lauth, „natürlich ist nicht mehr alles beim Alten, so wie damals, als ich weg ging. Schließlich gibt es viele neue Gesichter im Umfeld. Aber der Wechsel war sicher leichter, als er zu einem anderen Verein der Fall gewesen wäre.

Die 2. Liga:Ein Rückschritt für ihn? Lauth: „Nein. Ich vermisse die erste Liga nicht. Wir wollen aufsteigen, und da ist die gleiche Motivation vorhanden wie bei einem anderen Verein, der vielleicht in den Uefa-Cup will.

Das Niveau der Mannschaft: Lauth schätzt es als „sehr hoch“ ein. „Das habe ich im Training schon festgestellt.“ Und wie erklärt er sich dann die Niederlage in Haching, wo die Löwen vier Stück kassierten? Lauth: „Das darf mit Sicherheit nicht passieren, aber wir haben ja dann gleich vier Tage später beim 1:0 gegen Slavia Sofia ein gutes Spiel gemacht.“

Lauth, der Kassenschlager:In den ersten drei Wochen wurden weit über tausend Trikots mit seinem Namen an den Mann gebracht. „Damit liegt Benny eindeutig an der Spitze“, erklärt Roland Kneißl, Geschäftsführer der Fanartikel GmbH. Und Lauth freut sich: „Wenn ich einen Fan sehe, der ein Trikot mit meinem Namen an hat, ist das immer ein gutes Gefühl.“

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Druck:„Natürlich ist der vorhanden bei mir“, sagt Lauth. „Er darf halt nur nicht zur Last werden. Dass ich mal für 1860 in der ersten Liga 13 Tore geschossen habe, ist eine schöne Erinnerung, aber deshalb kann ich keine Anzahl von Toren in der kommenden Saison versprechen. Ich weiß nur, dass ich bei dem Verein, für den ich ja immerhin zehn Jahre gespielt habe, einen ganz besonderen Ansporn verspüre. Auch bei allen anderen Vereinen musste und wollte ich was zeigen, aber 1860 ist halt doch was Besonderes.“

Kapitänsamt: Für Lauth kein Thema. „Damit muss ich mich nicht beschäftigen“, wehrt er ab. „Ich bin ein neuer Spieler, da kommen wohl andere eher in Frage.

Nationalelf:Fünf Länderspiele hat Lauth bestritten, und alle für 1860. Träumt er irgendwann von einem Comeback im DFB-Team? Lauth: „Ich habe noch das Trikot von meinem ersten Länderspiel in meiner Sammlung. Ansonsten beschäftige ich mich mit dem Thema überhaupt nicht.“

Seine Position:„Ich bin Stürmer, und werde bei 1860 auch im Angriff spielen. Beim VfB Stuttgart musste ich ab und zu im Mittelfeld aushelfen, das ging noch. Aber in Hannover wurde das bei mir zur festen Position. Und das ist nicht meine Rolle.“

Quelle: tz

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