Nach starkem Jahr in Ungarn 

Lauth sucht neuen Verein: "1860 ist immer ein Thema"

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Nach einem starken Jahr in Ungarn verlässt Benny Lauth wegen der neuen Ausländerregelung seinen Verein Ferencváros Budapest. Nun sagt er: "Natürlich ist 1860 immer ein Thema."

München - Ex-Löwe Benny Lauth muss beim ungarischen Rekordmeister Ferencvaros Budapest gehen. Vor der Rückkehr nach München sagt der Vereinssuchende: "Natürlich ist 1860 immer ein Thema."

Nein, wegen Erfolglosigkeit muss Benny Lauth seinen ungarischen Verein Ferencvaros Budapest definitiv nicht verlassen. Gleich in seinem ersten Jahr bei Budapest wurde er ungarischer Pokalsieger. In der zurückliegenden Saison traf der Stürmer sechs Mal in der Liga und sieben Mal im Pokal. Trotzdem ist für ihn in Budapest schon wieder Schluss. Der Grund: Eine neue Ausländerregelung in Ungarn.

Neue Ausländerregel in Ungarn

Der "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe) erklärt Lauth, warum er seinen Vertrag (wurde kürzlich erst bis 2016 verlängert) nun in beiderseitigem Einvernehmen wieder aufgelöst hat: "Es dürfen nur noch zehn Nicht-Ungarn im Kader und fünf in der Startelf stehen. Deshalb hat sich Ferencvaros von sieben ausländischen Spielern getrennt, den älteren halt, wie Philipp Bönig (Ex-Bochum-Spieler; Anm. d. Red.) und mir. Die Vertragsauflösung war für beide Seiten die beste Lösung."

Schade für ihn. Zumal er das zurückliegende Jahr in Ungarn als durchweg positiv bewertet. "Es hat gepasst, das Jahr war eine gute Erfahrung. Ich konnte noch ein paar Tore machen, habe einen Titel gewonnen. Ich hatte eine tolle Zeit in einer tollen Stadt und in einem tollen Verein."

Mit 33 Jahren denkt er noch lange nicht ans Karriereende. Via "Bild" lässt er durchblicken, dass er nach dem starken Jahr in Ungarn nun auf neue Angebote warte. "Ich bin noch topfit und sage sicher noch nicht: Das war‘s. Ich will noch zwei Jahre Fußball spielen!" Noch in dieser Woche will Lauth wieder heim nach München ziehen. Und was für ein Zufall: An der Isar gibt es ja einen Verein, bei dem es unter Umständen Bedarf an einem versierten Stürmer geben könnte. Immerhin werden die Angreifer Rubin Okotie und Marius Wolf ja längst mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Vor diesem Hintergrund will auch "Bild" wissen, ob Lauth sich eine Rückkehr zu den Löwen vorstellen könnte. Benny betont: "Natürlich ist 1860 immer ein Thema."

Mit seiner Familie wolle er sich aber vor einem Wechsel - egal zu welchem Verein - überlegen, ob es auch passe. Klar ist: Bei vielen Löwen-Fans ist Benny Lauth noch in bester Erinnerung. Kehrt er möglicherweise nach einem starken Jahr in Budapest zum TSV 1860 zurück?

fro 

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