Brasilianer verlässt München

Leonardo: Fühlte mich als größtes Problem bei 1860 

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Kam bei 1860 nie richtig auf die Beine: Leonardo.

München - Nach der Bekanntgabe der Vertragsauflösung zwischen ihm und dem TSV 1860 spricht nun Leonardo selbst über seinen Abschied aus München.

Das Missverständnis ist beendet, der Brasilianer Leonardo und der TSV 1860 haben sich getrennt. Auch wenn einigen Fans der Abschied des 31-Jährigen missfällt und er sich nach dem Aus von Ricardo Moniz nie richtig beweisen konnte, dürfte es die bestmögliche Lösung gewesen sein. Am Dienstag um kurz vor 16.00 Uhr war das Kapitel offiziell beendet.

Leonardo zeigt sich gegenüber der Bild erleichtert: "Jetzt ist der Stress vorbei. Ich bin froh, dass die Situation jetzt geklärt ist." Die Entscheidung, die bayerische Landeshauptstadt zu verlassen, fällte er mit seiner Familie zusammen. "Sie hat gemerkt, dass ich in München nicht glücklich bin."

Im Juli war Leonardo zu den Löwen gewechselt. "Nicht des Geldes wegen und auch nicht, um Urlaub zu machen", stellt er klar. "Ich weiß, dass die ersten drei Spiele eine Katastrophe waren. Aber dann war ich gut. Leider ging dann Ricardo. Ich habe nie verstanden, warum ich danach plötzlich nicht mehr gespielt habe." Ein Seitenhieb auf den jetzigen Coach Markus von Ahlen.

Leonardos letztes 1860-Training - Bilder

Leonardos letztes 1860-Training - Bilder

Die Enttäuschung ist groß beim 31-Jährigen, der nach eigenen Angaben eine entsprechende Situation noch nie erlebt hat. "Das ist so eine tolle Anlage hier und ich liebe Fußball. Aber ich hatte zuletzt das Gefühl, dass ich das größte Problem bei 1860 bin."

Am Mittwoch wird Leonardo wohl seine Wohnung auflösen, danach geht es erst einmal zurück Richtung Niederlande.

fw

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