Das sind die Erkenntnisse nach Ufa

Licht und Schatten im Test: Das sind die Lehren für 1860-Trainer Bierofka

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Beim knappen Sieg im Testspiel gegen Ufa offenbarten Sascha Mölders und seine Kollegen so manche Schwächen.

Beim Test gegen Ufa gab es ganz schön auf die Knochen - schon mal ein guter Vorgeschmack auf Liga drei. Es gibt einiges, was die Münchner Löwen mitnehmen können. 

Härtetest bestanden! Beim Sieg gegen den FK Ufa zeigten die Löwen gute Ansätze – aber auch Schwächen. „Es war ganz ordentlich. In der ersten Halbzeit haben wir noch ein paar Abstimmungsprobleme gehabt. Nach einer Viertelstunde sind wir ganz gut in die Partie gekommen und haben nicht mehr so viel zugelassen“, sagte Daniel Bierofka. „Ein paar Abläufe passen noch nicht. Das bekommen wir aber in zwei Wochen hin. In der zweiten Hälfte haben wir auf das System von Ufa reagiert und sind anders angelaufen. Dann hatten sie keine Lösung mehr.“

Bis auf Torhüter Hendrik Bonmann wechselte Bierofka in der Halbzeit seine komplette Mannschaft. Ein Hinweis, wer am ersten Spieltag in Kaiserslautern am 28. Juli im Tor stehen wird, war das aber nicht. „Am Samstag wird Marco Hiller 90 Minuten spielen. Die Jungs haben bisher immer 45 Minuten gespielt, sie brauchen auch Spielpraxis über 90 Minuten“, erklärte Bierofka. Bonmann machte seine Sache sehr gut. Im ersten Durchgang rettete er oft gegen die Russen im Eins gegen Eins.

Löwen im Test: Abstimmung ausbaufähig - Lob für Lorenz

In der ersten Halbzeit kam Ufa nämlich viel zu oft durch. Gerade über die Außen zeigten sich die Löwen anfällig. Die Abstimmung fehlte in der Hintermannschaft. Kein Wunder: Neuzugang Simon Lorenz machte sein erstes Spiel. „Der kommt in eine Mannschaft, die seit vier Wochen trainiert. Dafür hat er es ordentlich gemacht“, so Bierofka.

Die Löwen im Trainingslager: Alle News im Ticker

Vorne ließ er im ersten Durchgang Sascha Mölders und Adriano Grimaldi ran. „Das ist sehr viel Wucht. Da geht die Post ab, wenn die beide vorne spielen“, sagt der Trainer. Viel war davon aber noch nicht zu sehen. Chancen hatten die beiden kaum. Im zweiten Durchgang waren die Löwen mit Efkan Bekiroglu, der das 1:0 von Alessandro Abruscia super vorbereitete und Markus Ziereis gefährlicher. Aufällig: Auch beim gestrigen Training ließ er die Pärchen Mölders/Grimaldi und Ziereis/Bekiroglu zusammenspielen. Bierofka: „Die Jungs sollen es mir maximal schwer machen, und ich muss dann entscheiden.“

Gegen Ufa ging es ziemlich auf die Knochen – das wird die Löwen auch in der Dritten Liga erwarten. „Es kommt viel auf die Körperlichkeit an“, sagte Grimaldi im Interview. Die Löwen sind also gerüstet!

Florian Fussek

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