Das designierte 1860-Präsidium stellt sich vor

Cassalette: "Ich habe mir das alles gut überlegt" - Ticker

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München - Der TSV 1860 München stellt heute auf einer Pressekonferenz seine Kandidaten für das neue Präsidium vor. Wir berichten hier im Live-Ticker!

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+++ Damit ist die Pressekonferenz beendet. Die Protagonisten stellen sich noch zu einem Gruppenfoto auf, dann wird es noch das ein oder andere persönliche Gespräch geben. Wir halten sie natürlich weiterhin auf dem laufenden und verweisen auf unsere weitere Berichterstattung rund um den TSV 1860.

+++ Die Frage sei, ob Ismaik auch in Zukunft zuverlässig ist, ob er auch künftig in die Mannschaft und den Verein investieret. "Er will kein Investor mehr sein, mag sein. Aber er wird erkennen, dass die KGaA aufgewertet werden wird."

+++ Was kann Cassalette besser machen in Bezug auf Ismaik? Cassalette: "Ich kann mich mit Kulturen sehr gut auseinandersetzen. Ich komme mit Menschen sehr gut klar. Ich werde es probieren, möglichst bald einen kontakt herzustellen. Der momentane Zustand, ist nicht unbedingt erfolgsversprechend. Wir müssen in die Zukunft investieren." Der Status Quo soll aber so gut wie lange nicht sein ...

+++ Hatte Peter Cassalette schon Kontakt zum alten Präsidium? "Ich habe Herrn Helfer und Herrn Schmitt  gestern kennengelernt. Aber ein großer Austausch über die Probleme oder Herausforderungen, dafür hatten wir noch nicht Zeit."

+++ Cassalette: "Ich hatte grundsätzlich eine neutrale Einstellung zum Investor. Herr Isamik hat sich sicher mehr erwartet, als Platz 17. Es gibt einen Status Quo, der ist nicht ganz optimal. Aber ich bin ein Mensch, der zunächst gerne mit Menschen spricht, um einen Weg zu finden - egal, in welche Richtung." Er möchte eventuell noch vor der Mitgliederversammlung Kontakt zu Ismaik aufnehmen.

+++ Hat sich Peter Cassalette selbst beworben? Robert von Benningsen antwortet, man habe Peter Cassalette auf dem Zettel gehabt. Man kannte ihn bereits seit einigen Jahren.

+++ "Auf geht's, München, mia kehr'n zam!" Diesen Spruch kennen die Fans bereits aus dem Stadion von der Leinwand-Werbung.

+++ "Ich möchte auch das Team von 1860 appellieren, dass wir alles in eine Richtung bringen." Er nennt Pressestelle, Verwaltung und auch den Investor.

+++ "Unsere Mannschaft hat Potential, das hat man schon gesehen."

+++ "Unsere Fans sind eigenartig. In Mainz waren 2000 Fans dabei. ich glaube, dass das Mainz in München nicht geschafft hätte. Man muss sich nur an das Spiel gegen Kiel erinnern. Nach dem Rückschlag haben die Fans das Team nach vorne gepeitscht. Unsere Fans sind der Rückgrat und der Motor des Vereins. Es ist sehr viel Potential da, da sollte man ausschöpfen. Aber das ist natürlich leichter, wenn man Erfolge hat."

+++ "Ich bin zuversichtlich, wenn wir alle zusammenhalten, dass wir einen positiven Weg gehen."

+++ Sitzberger hat die Begeisterung in der Stehhalle an der Grünwalder Straße infiziert, wie er sagt. Sechzig ist meine große Liebe, zusammen mit meiner Frau. Sechzig ist für mich Lebensqualität. Wenn es Sechzig schlecht geht, bin ich mit einbezogen. In letzter Zeit geht es natürlich nicht so gut."

+++ "Ich bin etwas älter als Herr Cassalette. Ich habe selbst Fußball gespielt, ich war im Tor. Seit Radi Radenkovic bin ich Fan."

+++ Jetzt kommt Hans Sitzberger zu Wort: "Ich möchte Herrn Cassalette gratulieren. Ich freue mich, wenn es soweit kommt, auf die Zusammenarbeit."

+++ Er bittet die Presse die Fans zu mobilisieren, um am Sonntag zum Spiel gegen Duisburg in die Arena zu kommen. Es sei ein ähnlich wichtiges Spiel, wie die Partien gegen Nürnberg und Kiel Ende der abgelaufenen Spielzeit. 

+++ "Wir brauchen ein eigenes Stadion. Wir müssen schauen, dass wir das realisieren können. Wir müssen uns durch Nähe und Kommunikation an die Fans herangehen und heranrücken. Das müssen wir verbessern."

+++ "Wir wissen alle, wo die Probleme sind. Wir haben ein gutes, aber noch lange nicht unproblematisches Verhältnis zum Investor. Ich werde schnellstmöglich zu ihm fliegen und ihn kennenzulernen. Ich kenne ihn noch nicht."

+++ Er gibt zu: Er muss sich an die Öffentlichkeit und an die Pressearbeit erst gewöhnen.

+++ "Ich bereue es nicht. Das sind so engagierte Leute. Ich war schon in der Kabine bei den Spielern." Diese haben ihm imponiert, Stefan Ortega begrüßte ihn direkt mit einem "Servus".

+++ Ich möchte betonen: "Ich bin der Präsident nicht nur vom Fußball sein, sondern vom gesamten Verein." In sportliche Belange werde er sich nicht einmischen.

+++ "Er bezeichnet das Auswahlverfahren der Löwen als "knackig", aber "sehr professionell".

+++ "Jetzt bin ich plötzlich in der Position, Ober-Löwe zu werden. Warum macht man das? Diese Frage wurde mir im privaten auch schon gestellt. Das kann man nur verstehen, wenn man den Löwen im Herzen hat und wenn man ein Mensch ist, der die Herausforderung sucht, Optimismus hat. Ich habe mir das alles gut überlegt."

+++ "Für mich die großen Highlights waren der Aufstieg 1994 in Meppen, die Siege über Bayern 1999/2000 und die Champions-League-Qualifikation." Auch die Relegation gegen Kiel hat er gut in Erinnerung - trotz der übergroßen, "ungeliebten" Allianz Arena.

+++ Er stellt klar: "Ich habe gestern erst erfahren, dass ich in dieser Facebook-Gruppe "3. Liga" bin. Ich bin da gar nicht beigetreten. Der Gründer dieser Gruppe ist mittlerweile verstorben. Aber Humor hab ich trotzdem."

+++ Cassalette richtete seinen Urlaubsplan so aus, damit er möglichst alle Löwen-Spiele verfolgen konnte. Er schwelgt in Erinnerungen. Er erinnert sich an die legendäre Relegation gegen Arminia Bielefeld Ende der 70er Jahre und an die schwierigen Bayernliga-Zeiten.

+++ "Ich bin in München geboren, ein echter Bayer. Ich war seit meiner frühester Kindheit Löwen-Fan, bedingt durch meinen Vater. Ich bin heute noch ein Hardcore-Fan." Er ist sogar 1966 mit dem Fahrrad dem Meisterschaftszug vom Grünwalder Stadion aus nachgefahren.

+++ Peter Casslette: "Ich freue mich hier zu sein." Er präsentiert einen Stofflöwen und sagt stolz, auch vom Sternzeichen Löwe zu sein. Sein Name wird übrigens "Kassalett" ausgesprochen.

+++ Bay: "Unser Präsident übernimmt eine Aufgabe in einer von Unsicherheit geprägte Position. Er muss erfahren sein in der Führung, weil die Hauptaufgabe ist die Einheit im Verein sicherzustellen und die Entwicklung des Vereins zu fördern. Der Präsident ist eine Integrationsfigur."

+++ Benningsen erklärt, man habe neun Kandidaten gehabt. Diese wurde reduziert auf vier Personen. Mit diesen Personen wurde nochmals ein Vier-Augen-Gespräch durchgeführt. "Zwei Personen sind übrig geblieben - und diese sind heute hier." Die Rede ist von Peter Cassalette und Hans Sitzberger.

+++ Robert von Benningsen: "Nach der Mitgliederversammlung hatten wir den Auftrag ein neues Präsidium zusammenzustellen. Man überlegt sich, welches Anforderungsprofil stellt sich? Wir haben beschlossen, eine Kommission zu bilden."

+++ Karl-Christian Bay: "Wir freuen uns sehr über das Interesse an dieser Vorstellung."

+++ Los geht es!

+++ Zahlreiche Medienvertreter haben den Weg hierher gefunden. Kein Wunder, hier werden die Personen vorgestellt, die die Löwen künftig führen soll.

+++ Die Löwen-Verantwortlichen sind bereits da. Der Präsidentschaftskandidat Peter Cassalette führt erste Kennenlern-Gespräche mit den Pressevertretern. In wenigen Minuten soll die Pressekonferenz beginnen. 

+++ Die Löwen betreten mit der Location für diese Pressekonferenz neues Terrain. Wir befinden uns ganz in der Nähe der Großmarkthalle im Impact Hub Munich, einem Gebäude, das mehreren Büros Arbeitsflächen und Konferenzräume bietet.

Peter Cassalette.

+++ Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker! Der TSV 1860 München stellt heute seine Kandidaten für das neue Präsidium vor, die sich bei der Mitgliederversammlung am Sonntag, 15. November 2015 zur Wahl stellen werden. Als Präsidentschaftskandidat antreten wird Peter Cassalette. Als neuer Vize-Präsident wird Hans Sitzberger mitwirken. Wir erwarten zudem Karl-Christian Bay, Verwaltungsratsvorsitzender, gemeinsam mit Robert von Bennigsen, Koordinator der Findungskommission. Angesetzt ist die Pressekonferenz für 11 Uhr.

Die lange Suche nach dem neuen Präsidium bei 1860 München

Mitte Juni, nur rund zwei Wochen nach der geglückten Relegation gegen Holstein Kiel, war das 1860-Präsidium um Gerhard Mayrhofer geschlossen zurückgetreten - weil es keine Einigung mit Investor Hasan Ismaik erzielt hatte. Als Interimspräsident fungierte seither Sigfried Schneider.

Mehr als drei Monate später präsentierten die Löwen nun endlich die Kandidaten für das neue Präsidium. Heinz Schmidt, der bis zuletzt bereits als Schatzmeister im bisherigen Präsidium engagiert war, ist bis Sommer 2016 gewählt. Peter Helfer stellt sich ebenfalls erneut als Vize-Präsident der Wahl der Mitglieder.

Am heutigen Donnerstag stellen sich die Kandidaten der Presse vor, stehen ab 11 Uhr im Impact Hub Munich. Wir berichten hier im Live-Ticker!

fw

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