Auch Makos will bei 1860 bleiben 

Blanco "fühlt sich hier sehr wohl"

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Grigoris Makos (l.) und Ismael Blanco wollen bleiben

München - Rund um Weihnachten sind zahlreiche Gerüchte rund um Grigoris Makos und Ismael Blanco aufgekommen. Doch die beiden glücklosen Neuzugänge werden wohl bei den Löwen bleiben.

Als große Hoffnungsträger für Sturm und Mittelfeld waren Ismael Blanco und Grigoris Makos im Sommer nach München gewechselt - doch ihr erstes Halbjahr hatten sich beide anders vorgestellt. Blanco sorgte für kein einziges Liga-Tor (bei zwei Treffern im DFB-Pokal), dafür aber für jede Menge Kritik. Makos kam nach einer langwierigen Verletzung nicht so recht in Tritt. Zuletzt entzog ihm Trainer Alexander Schmidt öffentlich das Vertrauen.

"Ich brauche nur einen Sechser auf der Bank" erklärte Schmidt hart, "und das ist Dominik Stahl. Bei ihm weiß ich, was ich habe: Qualität. Er wurde bei uns ausgebildet." Klingt, als ob er Makos die Qualität abspricht und der Spieler gleich das Weite suchen kann.  

Von wegen. Berater Wassily Krastanas, der beide zu seinen Klienten zählt, wundert sich über die Wechsel-Spekulationen. Die Gerüchte seien "faktisch komplett falsch", sagt er zu tz-online.de. "Der Verein verhält sich super den Spielern gegenüber", lobt er, stattdessen stört ihn die öffentliche Wahrnehmung. "Makos hat ein überragendes Spiel gemacht beim FSV Frankfurt, war in der Kicker-Elf der Woche, und eine Woche später soll er nicht mehr die Qualität haben."

"Grätsche ich meine Frau um?" Die Sprüche der Bundesliga-Hinrunde

„Wohin dann mit den Aggressionen? Grätsche ich dann meine Frau von hinten um, ramme ich sie über den Herd? Ist erfreulicherweise nicht der Fall.“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp über die Zeit nach dem Ende seiner aktiven Karriere) © dapd
„Vielleicht sollte ich mich mal so wegschütten wie der Butler.“ (Fürths Trainer Mike Büskens auf die Frage, ob er sich angesichts einer Pleitenserie so fühle wie bei „Dinner for one“) © Getty
„Abhacken müssen die Jungs die Dinger noch nicht, um kein Handspiel zu begehen.“ (Klopp bei Sky über Marcel Schmelzers Verhalten bei einer Rettungsaktion auf der Torlinie) © Getty
„Meine Jungs sind Mentalitäts-Monster!“ (Dortmunds Trainer Jürgen Klopp nach dem 2:1 in Mainz) © Getty
„Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident war, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt in die Isolation treiben.“ (Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß über das Buch des früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger) © Getty
„Das Dumme an Prognosen ist immer, dass sie sich auf die Zukunft beziehen.“ (Werder Bremens Manager Klaus Allofs zu den Gerüchten über einen möglichen Wechsel zum VfL Wolfsburg) © Getty
„Wir haben lange nicht verloren - zwei Spiele.“ (Hoffenheims Torwart Tim Wiese nach dem 1:1 bei Fortuna Düsseldorf) © Getty
„Metzelder? Ist wo Spieler? Auf Schalke? Mich wundert, dass er da Zeit hat, sich darüber Gedanken zu machen. Er soll seinen Job als Spieler machen - und fertig!“ (Trainer Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart über TV-Kritiker Christoph Metzelder) © Getty
„Wir kommen auch nicht aus der Baumschule. Ein bisschen Fußball spielen können wir auch.“ (Fürths Trainer Mike Büskens nach dem 1:1 in Wolfsburg) © dpa
„Was der Reif sagt, geht mir völlig am Arsch vorbei! Dieser Klugscheißer.“ (Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen über die kritischen Worte des Sky-Kommentators Marcel Reif) © dpa
„Eine Garantie kriegen Sie, wenn Sie eine Waschmaschine kaufen.“ (Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf auf die Frage, ob sein Kapitän Clemens Fritz mit einer Stammplatzgarantie rechnen kann) © dpa
„Das ist jetzt ein fester Termin für mich: Dienstag, ab 2.05 Uhr, Afterwork-Party bei Rudas. Da komme ich wenigstens mal von zu Hause raus.“ (Norbert Meier, Trainer von Fortuna Düsseldorf, nach dem nächtlichen Ausflug seines Offensivspielers Andrej Woronin) © dpa
„Ich habe die Schnauze voll. Irgendwann kommen diese Leute noch zu mir nach Hause, durchsuchen meine Mülltonne und schauen nach, was ich gegessen habe.“ (Andrej Woronin von Fortuna Düsseldorf findet Journalisten zu neugierig) © AP
„Wenn einer einen Scheißdreck spielt, muss man ihm das sagen.“ (Präsident Uli Hoeneß von Bayern München zum Umgamg mit Kritik beim Bundesliga-Spitzenreiter) © dpa
„In der zweiten Halbzeit haben alle versagt, alle. Von denen, die auf dem Platz standen, bis hin zum Busfahrer.“ (Sportdirektor Horst Heldt von Schalke 04 nach dem 2:2 bei Fortuna Düsseldorf) © dpa
„Ich habe mit Freunden in der Oberliga trainiert. Sie haben mir auch einen Vertrag angeboten - aber eine Kiste Bier war mir dann doch zu wenig.“ (Ivan Klasnic von Mainz 05 über seine Zeit vor dem Transfer an den Rhein) © dapd
„Ich wollte eigentlich Eto'o, aber der Präsident hat wohl Edu verstanden.„ (Fürths Trainer Mike Büskens über die Ausleihe des brasilianischen Stürmers Edu von Schalke 04) © dpa
„Wenn ich genug Zeit hätte, würde ich eine Zeichnung machen und alles neu einteilen.“ (Jens Langeneke, Abwehrchef von Fortuna Düsseldorf, auf die Frage, ob die Zuordnung bei einem Gegentreffer nicht gestimmt habe) © dpa
„Freu Dich DFB!“ (Plakat im Düsseldorfer Block beim Spiel gegen den SC Freiburg. Der Verein hatte die Fans aufgerufen, ihre Kritik am Deutschen Fußball-Bund nicht mehr so unflätig zu äußern - wohl wie etwa auf dem hier gezeigten Plakat) © dapd

Bei Makos "gibt es auch keine Anfragen, keine Gespräche, gar nichts. Weil er es nicht möchte und der Verein auch nicht." Für Blanco hätten sich mehrere Vereine gemeldet, "aus dem In- und Ausland". Ein Wechsel nach Zypern komme für den Argentinier aber nicht in Frage. In Medienberichten wird er mit APOEL Nikosia (Zypern) sowie Atromitos Athen (Griechenland) in Verbindung gebracht. Laut der Zeitung Diario El Sol wird Blanco zudem in Argentinien bei Quilmes Atlético Club gehandelt.

Natürlich sei im Fall Blanco die sportliche Situation für beide Seiten nicht zufriedenstellend, räumt Krastanas ein. Doch er sagt auch: "Stand jetzt steht ein Wechsel nicht im Raum. Er fühlt sich in München sehr wohl. Die Familie ist da, die Kinder sind eingeschult. Er freut sich auf die Vorbereitung und möchte Gas geben für die zweite Saisonhälfte."

lin

Die Löwen feiern Weihnachten

Viel Grund zum Feiern gab’s eigentlich nicht. Für die Stimmung auf der Weihnachtsfeier hätte sich die Löwen einen anderen Ausgang im Spiel gegen Regensburg gewünscht. Trainer Alexander Schmidt sah in der Partie beim Tabellenletzten ein „Schlüsselspiel, um an der Spitze dran zu bleiben. Dafür war der Punkt zu wenig, da wir den Abstand nicht entscheidend verkürzen konnten“. Dementsprechend gedrückt war die Atmosphäre am Sonntag Abend. © Sampics
Nach der grauen Tristesse auf dem Rasen setzten zumindest Patricia mit Ehemann Necat Aygün und Melanie mit Freund Maximilian Nicu ein optisches Highlight. © Sampics
Schmidt ließ sich von seiner Lebensgefährtin Sabine Griesshammer trösten. © Sampics
Grigoris Makos (l.) mit Marin Tomasov. © Sampics
Gil Vallori mit Gipsy Schneider, der Ehefrau von Präsident Dieter Schneider. © Sampics
Gipsy und Dieter Schneider mit Löwen-Geschäftsführer Robert Schäfer (l.). © Sampics
Die junge Garde: Markus Ziereis, Bobby Wood und Stefan Wannenwetsch. © Sampics
Ismael Blanco mit Ehefrau Maricell und Töchter Catahrina (re) und Angelina. © Sampics
Robert Schäfer im angeregten Gespräch mit Griogirs Makos (m.) und Marin Tomasov. © Sampics

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