Die Löwen erleichtert

Von Ahlen: "Dieser Sieg tut richtig gut"

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Markus von Ahlen (l.) mit Rubin Okotie.

München - Die Löwen haben beim VfL Bochum ein eindrucksvolles Lebenszeichen gesetzt. Entsprechend groß ist die Erleichterung: die Stimmen.

Das war ein eindrucksvolles Lebenszeichen der Löwen nach zuletzt vier Niederlagen in Folge. Mit einem 3:0 (0:0) beim VfL Bochum verließ der TSV 1860 am Sonntag den letzten Tabellenplatz und schob sich auf Rang vierzehn vor. Für Markus von Ahlen sind es zudem die ersten drei Punkte, seit er als Cheftrainer an der Grünwalder Straße tätig ist. Das Duo des Tages hieß eindeutig Okotie/Adlung. Der Österreicher erzielte die ersten beiden Tore jeweils per Kopf nach Freistoßflanken von Adlung (61. und 74.), und der setzte dann selbst den Schlusspunkt, nachdem ihm Bo­chums Torhüter Andreas Luthe den Ball unbedrängt in die Füße gespielt hatte. Spätestens da herrschte im Lager der Löwen Jubel, Trubel, Heiterkeit. So einfach hatte man sich den Ausflug ins Revier sicherlich nicht vorgestellt.

Schließlich war es ja auch alles andere als eine einfache Situation, in der die Löwen steckten. „Nach all den Rückschlägen in der letzten Zeit und der damit verbundenen Nervenbelastung tut dieser Sieg jetzt richtig gut“, sagte Markus von Ahlen. „Und dass es sogar ein 3:0 geworden ist, das ist natürlich ebenfalls schön.“ Ansonsten trat der Löwencoach aber auch gleich mal auf die Bremse: „Ich bin nach Niederlagen nicht down und nach einem Sieg auch nicht happy, weil ich weiß, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.“ Zu viel Euphorie sei „ja auch fahrlässig. Und das ist nicht meine Art.“

Bemerkenswert war aber schon, dass die Löwen fast über die gesamten neunzig Minuten den VfL im Griff hatten. Die ein oder andere kitzlige Konterchance wurde von Terodde kläglich vergeben, ansonsten brannte hinten nie was an. Innenverteidiger Guillermo Vallori hatte sogar immer wieder Zeit, im gegnerischen Strafraum für Gefahr zu sorgen. Dass er nach langer Zeit erstmals wieder in der Startelf stand, hat den Spanier durchaus überrascht. „Ich hatte nicht erwartet, dass ich spiele“, sagte Vallori. „Ich habe es auch erst kurz vor dem Spiel erfahren.“

tz, kie

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