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Ei'geschenkt is'! 1860-Sieg zum Wiesn-Auftakt

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Das 1:0 in der 3. Minute: Stefan Aigner trifft per Kopf © M.I.S.

München - Die Mass wird beim offiziellen Wiesn-Besuch am Dienstag schmecken! Die Löwen haben sich zum Oktoberfest-Auftakt einen klaren Sieg eingeschenkt und dem FSV Frankfurt keine Chance gelassen.

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Schade für Hasan Ismaik, dass er wegen einer Erkrankung am Sonntag nicht wie eigentlich vorgesehen in der Allianz Arena sitzen konnte. Vier Tore sind dem Löwen-Investor damit entgangen, genauso viele wie er bei seinem allerersten Besuch vor einem halben Jahr genießen durfte. Damals hieß es 4:0 gegen Cottbus, diesmal gabs das gleiche Ergebnis gegen den FSV Frankfurt. Und das mit einem Start, quasi von null auf hundert. Wie auch sonst, wenn man schon den Edelautomobilbauer Aston Martin als Sponsor seit kurzem sein eigen nennen darf.

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Nach nicht einmal zwei Minuten hieß es schon 1:0. Flanke Halfar, Kopfball Aigner und drin war die Kugel. Aigners vierter Saisontreffer, und, man glaubt es kaum, alle hat der Außenstürmer mit dem Kopf erzielt. Nach der schnellen Führung allerdings musste man in der ersten Halbzeit immer mehr den Eindruck gewinnen, als wären die Löwen in einem drögen Diesel unterwegs. Wenig Bewegung, fast kein Tempo, und wenn doch mal, dann wurde fast immer der Ball verloren.

Das änderte sich nach dem Wechsel wieder. Und erneut mit einem Blitzstart. Kevin Volland beförderte die Kugel mit einem Kunstsschuss aus 18 Metern ins Kreuzeck zum 2:0. Die Vorentscheidung. Erneut Volland ließ in der 67. Minute das 3:0 folgen und in der Schlussminute hauten sich die Frankfurter die Kugel noch selber rein. Huber wars nach einer Hereingabe von Djordje Rakic, der erstmals in dieser Saison zum Einsatz kam.

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Aber der Mann des Tages hieß natürlich Kevin Volland. Auch Gäste-Trainer Boysen war von dem 19-jährigen Löwen begeistert: „Das waren zwei überragende Tore. Sensationell gut. Das ist erste Liga.“ Zum Leidwesen der Löwen. Denn Hoffenheim will Volland ja im Winter holen.

Löwen-Coach Reiner Maurer vergaß aber auch die anderen Feinheiten nicht. „Zum Beispiel haben wir schon das vierte Tor nach einer Ecke erzielt“, freute er sich, „das ist, glaube ich, jahrelang bei 1860 überhaupt nicht mehr gelungen.“

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Und auch das zu Null stellte den Löwen-Coach zufrieden: „Ich finde, dass wir es defensiv optimal gelöst haben.“ Nach der desolaten Vorstellung in der zweiten Halbzeit auf St. Pauli war das eine Erwähnung wert. Auch Sportchef Florian Hinterberger lobte die Hintermannschaft: „Aygün und Benjamin haben Sicherheit reingebracht. Aber in der ersten Halbzeit hat man der Mannschaft schon noch angemerkt, dass nicht alles so locker von der Hand ging, da hat das St. Pauli-Erlebnis noch dringesteckt.“ Aber wenn man es am Ende mit einem 4:0 wegschießt, kann sich das sehen lassen. 22 Treffer haben die Löwen jetzt. Maurer: „Deshalb werden wir nicht chancenlos nach Fürth fahren. Wir sorgen weiter für Furore in der Offensive!“

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