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Kiraly: "Den muss ich halten"

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Gabor Kiraly erwischte gegen St. Pauli einen rabenschwarzen Tag. © sampics / Stefan Matzke

München - Für Gabor Kiraly war es ein Tag zum Vergessen. Der Löwen-Keeper war nach seinem Fehler geknickt. Trost spendete Pauli-Coach Michael Frontzeck.

St. Paulis Trainer Michael Frontzeck klopfte ihm hinterher im Kabinengang aufmunternd auf die Schulter. Er wusste, was in Gabor Kiraly vorging. Ausgerechnet er, der als der vielleicht beste Torwart der 2. Liga gilt und mit seinen 37 Jahren so viel Erfahrung mitbringt, war für die Niederlage in Hamburg verantwortlich. „Wir haben ein Tor bekommen, dass man halten kann“, sagte Kiraly und ersetzte sofort das Wort kann duch ein anderes: „Den muss ich halten.“ Sein Kapitän konnte es auch nicht recht viel anders ausdrücken. Gui Vallori: „Beim Tor, das war Gabors Pfosten – aber er weiß das.“ Der Spanier ärgerte sich sehr über die Niederlage: „Schließlich waren wir dem 1:0 eigentlich näher zu diesem Zeitpunkt als dem 0:1. Aber wir müssen jetzt einfach positiv bleiben. Denn wir haben ein gutes Spiel gemacht.“

Das bestätigte auch Michael Frontzeck den Löwen: „Man muss schon feststellen, dass 1860 den Ball gut hat laufen lassen.“

Sprach’s und knöpfte sich dann seinen Präsidenten Stefan Orth vor, der vor dem Spiel einen „deutlichen Sieg“ angekündigt hatte. Frontzeck: „Es ärgert mich sehr, wie man auf die Idee kommt, von einem deutlichen Sieg zu sprechen. Der FC St. Pauli steht für Respekt vor dem Gegner. Das war eine absolut unnötige und ärgerliche Äußerung."

Bilder und Noten: Die Löwen verlieren unglücklich am Millerntor

tz/lk

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