„Ich bin überglücklich und dankbar“

Löwen statt Holland - wie Keeper Strobl zu 1860 kam

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Alexander Strobl.

Alexander Strobl verrät in einem Interview, wie sein Wechsel zum TSV 1860 im Sommer zustande kam - und über das Vertrauen von Trainer Daniel Bierofka.

Alexander Strobl kam im Sommer vom TSV Buchbach zum TSV 1860, stritt sich in der Vorbereitung um den Nummer-eins-Status im Löwen-Tor mit Marco Hiller. Dabei zog er knapp den Kürzeren, ist aber seither der Pokal-Keeper der Blauen. Im Interview mit dem Portal nachrichten.at verriet der Österreicher, der zuvor Buchbach mit einem Tor vor dem Abstieg bewahrt hatte, wie es zu dem Wechsel kam.

„Ich war eigentlich schon auf dem Weg nach Holland, um dort einen Profivertrag zu unterschreiben“, verriet der 24-Jährige in dem Interview. „Dann kam der Anruf von Daniel Bierofka. Im Probetraining habe ich mich gegen vier Konkurrenten durchgesetzt und jetzt bin ich hier. Ich bin überglücklich und dankbar, dass ich hier sein darf.“

Statt vor einigen hundert Zuschauern darf er sich nun vor bis zu 12.500 Zuschauern auf Giesings Höhen präsentieren. „Es ist ein Wahnsinn. Egal, wo wir spielen, es herrscht Ausnahmezustand. In jedem Dorf herrscht Volksfeststimmung“, schwärmt er - auch wenn er selbst bislang nur im Pokal auflaufen darf.

In drei Toto-Pokal-Spielen blieb er bislang ohne Gegentreffer, im DFB-Pokal gegen Ingolstadt (1:2) hatte er Pech. „Ich habe eine super Partie gemacht“, erinnert er sich zurück, „leider den Elfmeter zum entscheidenden Gegentor verschuldet. Dann haben mich die Medien in München zerrissen. Ich spüre aber weiterhin das Vertrauen des Trainers. Meine Chance wird kommen.“ Spätestens wieder im Toto-Pokal-Viertelfinale bei der SpVgg Oberfranken Bayreuth, das am 9. Dezember stattfindet.

fw

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