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Noch knapp zwei Wochen unter Vertrag

Löwen-Trainer Fröhling verrät seine Pläne für neue Saison

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Hat er eine Zukunft bei den Löwen? Torsten Fröhling plant derzeit den Kader für die Zweitliga-Saison.

München - Torsten Fröhling will die Löwen am Montag zum Trainingsauftakt um sich versammeln. Die auch für ihn persönlich unsichere Situation setzt dem Trainer zu - zumal er konkrete Pläne rund ums Zweitliga-Team hat.

Am Montag starten die Löwen in die Vorbereitung auf die neue Saison. Doch wer leitet dann die Geschicke bei den Giesingern? Aktuell ist rein gar nichts fix. Was wird aus Präsident Gerhard Mayrhofer? Muss Gerhard Poschner seinen Hut nehmen? Verkauft Investor Hasan Ismaik seine Klub-Anteile? Kommt Felix Magath?

Die drängendste Frage ist wohl die nach dem Trainer. Retter Torsten Fröhling wartet noch immer auf seinen neuen Vertrag - die Geduld hat der 48-Jährige aber noch nicht verloren. "Mit Poschi habe ich mich vertraglich auf eine Verlängerung geeinigt. Die muss das Präsidium noch absegnen", erklärt Fröhling im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" die Situation und betont: "Zum Trainingsauftakt am Montag stehe ich wieder auf dem Platz." Immerhin ist er noch bis zum 30. Juni an Sechzig gebunden. Zugleich stellt er aber auch klar: "Eine schöne Situation ist das nicht für mich."

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Seine Pläne gehen unabhängig davon natürlich schon über das Ende des Monats hinaus. Noch steht kein Zugang für die neue Saison fest, doch "wir wissen natürlich genau, dass wir uns in manchen Mannschaftsteilen verstärken müssen". Einen großen Umbruch strebt Fröhling nicht an: "Aber wir haben geplant, vier, fünf neue Spieler zu holen. Nicht wieder 13. Und vier, fünf neue Spieler, das ist ja nicht viel."

Neudecker, Kovac und Co. sollen aufrücken

Verstärkung für das Löwen-Rudel sucht das Nordlicht auch im eigenen Verein. Nach dem Vorbild von Maxi Wittek, Marius Wolf und Korbinian Vollmann sollen sich Talente "wie Richard Neudecker, Vladimir Kovac, Fejsal Mulic und Emanuel Taffertshofer als Zwischenspieler integrieren." Das Quartett spielte zuletzt im Regionalliga-Team, Kovac und Mulic durften bereits Zweitliga-Luft schnuppern. Fröhling setzt große Hoffnungen in den Giesinger Nachwuchs: "Wir werden jugendlastig bleiben, ganz klar. Die Jugend ist unser Potenzial bei Sechzig!"

Voran gehen soll - wie schon in der vergangenen Saison - Kapitän Christopher Schindler. Über kolportierte Angebote von Mainz 05 oder dem Hamburger SV für das Eigengewächs denkt Fröhling deshalb keine Sekunde nach, will Schindler "auf keinen Fall" abgeben: "Schinz ist doch erst 25, hat aber in den letzten Monaten noch mal eine riesengroße Entwicklung gemacht. Um einen Spieler wie ihn kann man eine Mannschaft bauen!"

Schindler kann umhauen - wie der Tiger

Der Anführer der Löwen kann es sogar mit dem "Tiger" aufnehmen - sagt Fröhling mit Blick auf Schindlers Disput mit Schiri Knut Kircher im Relegationsspiel gegen Kiel: "Es braucht manchmal Führungsspieler: Wie damals Stefan Effenberg, der hat ja auch ab und an mal jemanden umgehauen."

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Umgehauen haben die von Poschner geholten Spanier Rodri, Edu Bedia und Ilie Sanchez in ihrer ersten Saison bei Sechzig noch keinen Fan. Zu gepflegter Spielkultur konnten sie dem Team nie verhelfen, wirkten oftmals wie Fremdkörper. Fröhling hat das Trio aber noch nicht abgeschrieben: "Die drei sind noch immer Spieler des Vereins. In Zukunft sollte man anders mit ihnen umgehen, sie besser integrieren."

Fröhling sieht Fehler in der Vorbereitung 

Den Fehler im Umgang mit den spielerisch begnadeten, aber wenig robusten Iberern sieht Fröhling nicht nur bei Poschner, er nimmt auch seinen Vor-Vorgänger Ricardo Moniz mit ins Boot: "Ich war in dieser Saison nicht von Anfang an dabei. Aber ich habe gemerkt, dass nicht alles im Reinen war im Mannschaftsgefüge. Es wurde halt verpasst, die Jungs zu integrieren. So etwas muss in der Vorbereitung geschehen. Und genau zu diesem Zeitpunkt ist in der vergangenen Saison etwas schief gelaufen."

Irgendwie drängt sich da zwangsläufig der Gedanke auf, dass sich in Giesing frühere Fehler wiederholen könnten. Denn vor dem Trainingsstart am Montag lauern bei Sechzig eine ganze Menge Fragen - von Antworten weit und breit keine Spur.

mgi

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