Nach acht Minuten entschieden

Löwen-U19 mit Gala-Auftritt

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Julian Justvan konnte zwei Treffer zum bärenstarken 5:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt beitragen.

TSV 1860 München (A-Junioren) - Vor dem Spiel hatte Löwen-Trainer Josef Steinberger seine Mannschaft ausdrücklich vor der "Wundertüte" aus Frankfurt gewarnt. Seine Burschen nahmen die Worte wohl sehr ernst und zauberten am Samstag eine Glanz-Leistung auf den Platz.

Beflügelt vomDerby-Sieg gegen den Stadtrivalen vom FC Bayern zerlegten die A-Junioren des TSV 1860 München die Gäste von der Frankfurter Eintracht beim 5:0-Heimsieg in alle Einzelteile. Nach gerade einmal acht Minuten stand es in der Partie vom Samstag schon 3:0.

Aber alles der Reihe nach. In der zweiten Minute spielte Eric Weeger einen Pass in die Tiefe, den Christoph Daferner geistesgegenwärtig passieren ließ und somit Dennis Dressel die große Chance zum 1:0 ermöglichte. Dieser fackelte auch nicht lange und legte die Kugel bedacht ins lange Eck. Wiederum nur zwei Minuten später legte Dressel am Strafraum quer und Julian Justvan erzielte per Flachschuss den nächsten Löwen-Treffer.

In der 8. Minute machten die Sechziger endgültig den Deckel drauf, als Florian Neuhaus viel Übersicht bewies und einen Diagonalpass von Moritz Heinrich nochmals für Justvan ablegte und dieser mühelos ins verwaiste Tor einschieben durfte. Coach Steinberger sprach im Nachhinein von "überragenden 20 Minuten" seiner Elf und analysierte die furiose Anfangsphase gegenüber tsv1860.de wie folgt: „Gerade in den ersten zehn Minuten haben wir den Gegner auf dem falschen Fuß erwischt, ihn förmlich überrannt. Jede Chance war ein Tor. Dadurch haben wir frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt.“

In der Folge gab es sogar noch reichlich Chancen das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben, doch mit Mühe und Not retteten sich die enttäuschenden Frankfurter ohne weiteren Gegentreffer in die Kabine. Im zweiten Durchgang dauerte es bis zur 78. Minute, ehe der eingewechselte Mustafa Duman einen schönen Dressel-Pass ins lange Eck vollendete und somit den vierten blau-weißen Jubel des Nachmittags auslöste. Duman schien Blut geleckt zu haben und bugsierte eine Heinrich-Hereingabe aus sieben Metern ins Tor und schnürte damit seinen Doppelpack.

Trotz des bärenstarken Auftrittes und eines inzwischen formidablen Vorsprunges auf Platz drei, wollte "Sepp" Steinberger nichts von der Qualifikation zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft wissen: „Das interessiert mich im Moment nicht. Wir denken nur von Spiel zu Spiel. Wir wollten gegen die Eintracht gewinnen, das ist uns gelungen“, zeigte sich der Niederbayer pragmatisch. Viel mehr richtete er den Fokus schon wieder auf das nächste Duell: "Am Sonntag beim VfB Stuttgart wartet die nächste Herausforderung. Der VfB war in den letzten Jahren das Maß der Dinge im Nachwuchsbereich.“

Quelle: fussball-vorort.de

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