Weiterhin Tabellenführer

Löwen-U19 mit ordentlichem Auftritt in Stuttgart

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Moritz Heinrich traf auch beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart für seine Münchner Löwen.

TSV 1860 München (A-Junioren) - Es sollte ein wegweisender Spieltag werden in der A-Junioren-Bundesliga. Am vergangenen Wochenende hatte der Spielplan mit drei direkten Duellen an der Spitze aufgewartet, die Aufschluss über den restlichen Saisonverlauf geben sollten.

Nachdem jedoch die ersten Sechs der Tabelle direkt aufeinandergetroffen waren, hatte sich wenig geändert. Um genau zu sein: Außer, dass nun noch eine Partie weniger zu absolvieren ist, blieb alles beim Alten. Alle drei Begegnungen endeten mit 1:1-Unentschieden, so dass die Tabellenkonstellation unverändert blieb. Als Gewinner durften sich deshalb die TSG Hoffenheim und der TSV 1860 fühlen. Nur der Erste und der Zweite der Bundesliga-Staffel Süd/ Südwest nehmen nach Abschluss der regulären Saison an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil.

Durch die Punkteteilungen in den Gipfeltreffen des Wochenendes konnten die Junglöwen ihre Spitzenposition behaupten. Einen Punkt rangieren sie weiterhin vor den Kraichgauern. Doch auch die Hoffenheimer konnten ihren komfortablen 14-Punkte-Vorsprung auf den drittplatzierten VfB Stuttgart wahren. Der auf Platz fünf notierte FC Bayern dagegen weist schon 16 Punkte Rückstand auf Hoffenheim auf.

Spitzenreiter TSV 1860 hatte am Sonntag in Stuttgart gastiert. Nachdem Torjäger Moritz Heinrich den Junglöwen mit seinem 16. Saisontreffer (17.) eine 1:0-Halbzeitführung beschert hatte, waren die Schwaben in der Schlussphase durch einen umstrittenen Handelfmeter noch zum Ausgleich gekommen (81.). „Das Ergebnis geht in Ordnung“, bewertete 1860-Coach Josef Steinberger das Resultat im Spitzenspiel, zu bemängeln gebe es einzig, dass „wir es nach der Pause versäumt haben, das zweite Tor nachzulegen“. Angesichts der Tabellensituation verwunderte es wenig, dass der 42-Jährige trotzdem gut „mit dem Unentschieden leben“ konnte.

Zumal man zuvor „in Stuttgart eigentlich immer auf die Mütze bekommen“ habe, wie Steinberger bemerkte. Tatsächlich war der Löwen-Nachwuchs in der vergangenen Spielzeit in Stuttgart noch mit 0:7 untergegangen, der letzte Sieg in der schwäbischen Metropole datiert von September 2011.

An den beiden kommenden Wochenenden trifft die Steinberger-Elf auf die fränkischen Rivalen aus Nürnberg und Fürth, die beide im Tabellen-Mittelfeld rangieren. Anschließend geht es in eine dreiwöchige Länderspielpause, ehe die letzten fünf Ligaspiele auf dem Programm stehen. Am 7. Mai muss der 1860-Nachwuchs am letzten Spieltag zum FC Ingolstadt, schon drei Tage später ist das Halbfinal-Hinspiel in der Meisterschafts-Endrunde terminiert.

Quelle: fussball-vorort.de

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