Interview mit Löwen-Verwaltungsrat

Waggershauser: "Ismaik hat alle Präsidien zermürbt"

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Aktuell nicht zu beneiden: Verwaltungsrat Christian Waggershauser muss dafür sorgen, dass Sechzig schnell ein neues Präsidium stellen kann.

München - Das Präsidium der Löwen um Gerhard Mayrhofer ist Geschichte. Jetzt muss Christian Waggershauser handeln. Der Verwaltungsrat weiß um seine wichtige Rolle, nimmt Hasan Ismaik in die Pflicht.

Während der Chaos-Tage bei Sechzig muss ein Mann ganz besonders kühlen Kopf bewahren: Christian Waggershauser. Der Verwaltungsrat ist dafür zuständig, dass der Verein trotz des Vakuums an der Spitze handlungsfähig bleibt. „Ich muss unter Hochdruck versuchen, ein Übergangspräsidium hinzubekommen, das wir möglichst schnell vorstellen wollen – und das dann auch sofort zu der verschobenen Mitgliederversammlung einladen kann. Das ist jetzt die allerhöchste Priorität“, erläutert der 54-Jährige im Interview mit dem Münchner Merkur.

Waggershauser weiß, dass diese Aufgabe durchaus knifflig ist, denn die Rolle als Löwen-Boss „ist unter den Rahmenbedingungen sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig.“ Verantwortlich dafür macht der Muffathallen-Chef in erster Linie den jordanischen Investor Hasan Ismaik: „Ich verstehe ihn einfach nicht. Sicher wurden am Anfang auf beiden Seiten Fehler gemacht – aber gerade das letzte Präsidium hat alles, aber wirklich alles versucht, um mit Hasan Ismaik eine gute Partnerschaft zu entwickeln.“ Genutzt hat es bekanntlich nichts – nun sieht Waggershauser auch den vermeintlichen Gönner der Giesinger in der Pflicht: „Das alles überlagernde Thema ist: Kommen Gelder von Ismaik oder nicht? Das hat bisher alle Präsidien zermürbt.“

Das komplette Interview lesen Sie auf merkur.de. Darin erklärt Waggershauser auch, warum der Rücktritt des Präsidiums für ihn so überraschend kam, wie es in den nächsten Monaten bei den Löwen weitergeht und aus welcher Personalie er Mut schöpft.

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