Klare Worte auch zu Lauth und Stadion

Lorant: "Man muss sich abschauen, was Bayern macht"

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Werner Lorant vor seinem Haus in Spanien.

München - Werner Lorant spricht Klartext! "Mit dem steigst du nie auf", sagt er über Benny Lauth und äußert sich auch zum FC Bayern als Vorbild und zur Stadion-Frage.

Auf dieses Jubiläum könnten die Löwen und ihre Fans dankend verzichten: Der TSV 1860 dümpelt nun seit zehn Jahren in der 2. Bundesliga herum. Der Kicker nutzt das zum Anlass, eine große Geschichte zu veröffentlichen - und mit Werner Lorant zu sprechen, dem Mann, der die Sechziger einst ins Oberhaus geführt hatte.

Wie es seinem Naturell entspricht, geizt Lorant nicht mit klaren Worten. Dass Daniel Bierofka ausrangiert wurde, findet der 65-Jährige nicht gut. Trotz seiner Verletzungen könne man einen solchen Mann immer brauchen, findet Lorant. Benny Lauth ziehen zu lassen, ist für ihn hingegen die richtige Entscheidung. "Ich habe schon immer gesagt: Mit dem steigst du nie auf. Wenn es darauf ankam, war er nie da. Er hat sich ja auch auf seinen Stationen in der Bundesliga nicht durchgesetzt." Der Vertrag mit dem Angreifer wurde seitens der Löwen nicht verlängert - sein neues Ziel heißt aber wohl nicht Australien, sondern womöglich Budapest.

Dass der FC Bayern in München so dominant ist, muss den Löwen nicht schaden, glaubt Lorant. "Wegen eines Nachbarn wie den Bayern kann man doch nicht zugrunde gehen." Er sagt ganz allgemein - sicherlich aber auch mit den Löwen im Hinterkopf: "Man muss sich nur abschauen, was Bayern macht." Ex-Spieler in den Gremien sehe er bei den Blauen nicht.

Hausbesuch bei Werner Lorant in Spanien

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Auch zum Stadion-Thema äußert sich Lorant. "Ich habe immer gesagt, dass 1860 ins Grünwalder Stadion gehört. Ich war dagegen, dass man gemeinsam in die Arena geht", so Lorant. "Und wenn, dann mit einer Mannschaft, die dort auch gewinnen kann. Man muss als Gegner Angst haben, dort zu spielen. Vor uns hatten sie damals Schiss."

Angst und Schrecken verbreitet die Kulisse der Allianz Arena, die einfach zu groß ist für einen Zweitligisten, bekanntlich nicht. Auch wenn sich die meisten Gegner freuen, in einem so berühmten Stadion anzutreten. Gleichwohl prüfen die Löwen weiterhin Alternativen zur Allianz Arena, wie Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek jüngst bestätigte.

lin

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