Empfehlung von Wettberg & Co.

1860-Experten-Team bietet dieses Sturm-Duo an

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Mads Hvilsom (l.) und Nicolai Brock-Madsen.

München - Das neue Experten-Team der Löwen hat nicht nur Nicolai Brock-Madsen (22), der schon mehrere Tage im Gespräch ist, empfohlen. Sondern noch einen weiteren Angreifer.

Wenn die Löwen Montag Vormittag ins zehntägige Trainingslager nach Bad Häring in Tirol aufbrechen, sieht man fast nur in altbekannte Gesichter. Milos Degenek (bisher VfB Stuttgart II) ist der bisher einzige Zugang, aber als ehemaliger Drittligaspieler halt auch nicht von jener Prominenz, nach der sich die Löwen-Fans sehnen. Bis zum Saisonstart in Heidenheim sind es keine drei Wochen mehr, und im Moment steht dem TSV 1860 ein Kader zur Verfügung, mit dem man zuletzt nur mit Ach und Krach den Klassenerhalt geschafft hat. Neue Namen werden zwar immer wieder ins Spiel gebracht, aber außer einem „interessant“ oder „an den Haaren herbeigezogen“ gibt es von Trainer Torsten Fröhling dazu nichts Erhellendes zu hören. Ähnlich mau sah es zuletzt vor 23 Jahren aus, als der neue Trainer Werner Lorant nach dem Abstieg aus der 2. Liga mit einer Rumpftruppe von etwa zehn verbliebenen ­Kickern und acht Probespielern ins Trainingslager nach Lienz fuhr – später aber holte man noch weiteres Personal.

Das wurde dem TSV 1860 jetzt auch in Form zweier dänische Stürmer angeboten. Nicolai Brock-Madsen (22, Randers FC), Teilnehmer an der U 21-EM, sowie Mads Hvilsom (22), der sich auf dem Sprung in die A-Nationalmannschaft befindet und 16 Saisontore für Hobro IK erzielte. Spieler, die vom neuen Beraterteam (Peter Grosser, Thomas Miller und Karsten Wettberg) empfohlen wurden, aber bei der sportlichen Leitung nicht so recht den Widerhall fanden. Ein Probetraining in Bad Häring wird es für beide Dänen jedenfalls nicht geben. So richtig scheint das zwischen dem präsidialen Experten-Trio und Sportchef Gerhard Poschner noch nicht zu klappen…

Apropos: Ex-Präsident Gerhard Mayrhofer, der vergeblich versucht hat, Poschner zum Rückzug zu bewegen, sagte jetzt in der SZ, dass Investor Hasan Ismaik sich im vergangenen Winter hätte vorstellen können „Präsident von 1860 zu werden.“ Zur Zukunft von 1860 meinte Mayrhofer: „Diesem Verein wäre nur zu helfen, wenn Ismaik seine Vision von einer Alleinherrschaft verwirklichen darf und er dann wirklich investiert. Oder er müsste sich von seinen Anteilen trennen und sie abgeben an jemanden, der in der Lage ist, gemeinsam mit dem e.V. etwas zu entwickeln.“

tz

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