Dauerbrenner

Biero adelt Keeper Hiller - und sagt, woran er noch arbeiten muss

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Marco Hiller ist die unumstrittene Nummer Eins im Löwen-Gehäuse.

Wenn es um Personalfragen beim TSV 1860 geht, sind derzeit oft Wehklagen über das Fehlen von Regisseur Timo Gebhart zu hören. Die starken Leistungen von Torhüter-Talent Marco Hiller bleiben da beinahe unbemerkt.

München - Sämtliche 18 Partien in der Regionalliga Bayern hat der 20-jährige Hiller über die volle Distanz absolviert. Damit ist der talentierte Torsteher der einzige Akteur im Kader der Löwen, der bereits 1620 Spielminuten angesammelt hat. 

Und Hiller steht nicht einfach nur auf dem Rasen, sondern macht mit spektakulären Paraden von sich reden. Gerade beim nur vermeintlich souveränen 3:0-Heimsieg gegen die SpVgg Oberfranken Bayreuth stand der Schlussmann im Fokus. Mit zwei sensationellen Reflexen entnervte Hiller die Bayreuther Offensivkräfte. „Er hat uns schon in einigen Spielen am Leben gelassen“, lobte Chefcoach Daniel Bierofka hernach in der Abendzeitung

Spieleröffnung noch ausbaufähig

Auf der Linie hat Hiller eindeutig seine Stärken, in anderen Bereichen des Torwartspiels hapert es dagegen noch. Bierofka nennt das Thema Spieleröffnung. Auch gegen Bayreuth unterlief dem 20-Jährigen ein vermeidbarer Abspielfehler. In den Trainingseinheiten wird verstärkt an Hillers Defiziten gearbeitet. „Im Spiel und im Training ist das aber immer etwas anderes. Am Trainingsplatz sind vielleicht zwanzig Zuschauer und hier im Stadion sind es 12.500 Zuschauer“, gibt sich sein Übungsleiter nachsichtig.

Auch im nächsten Heimspiel gegen den FC Memmingen wird ein ausverkauftes Haus Hiller bei der Arbeit beobachten. In der Rückrunde könnte der 20-Jährige dann sogar noch mehr Fans „ausgeliefert“ sein. Oberbürgermeister Dieter Reiter hatte zuletzt einen Ausbau des Grünwalder Stadions ins Gespräch gebracht.

lks/Video: Glomex

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