Sportchef Poschner legt sich fest

Von Ahlen bleibt Trainer "bis er Punkte macht"

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1860-Sportchef Gerhard Poschner (l.) vertraut weiter auf Trainer Markus von Ahlen.

München - Nach der Heimniederlage gegen den Karlsruher SC stehen die Löwen endgültig mit dem Rücken zur Wand. Doch personell wird sich bis zum nächsten Spiel nichts verändern.

Es sah so gut aus bis zur 60. Minute. Die Löwen führten nicht unverdient gegen den Karlsruher SC, doch dann fiel die Mannschaft in einen zehnminütigen Schlaf - und kassierte drei Tore, die nicht mehr aufzuholen waren. Am Ende hieß es 2:3 (1:0) und die Löwen hängen weiter in der Abstiegszone fest.

Die sportliche Leitung gerät immer mehr in die Kritik. Trainer Markus von Ahlen sollte die Löwen aus dem Keller holen, doch bis jetzt schaffte er das nicht. Am Samstag waren zudem erste "Poschner raus"-Rufe in der Arena zu vernehmen. Wie geht es weiter, tut sich noch etwas vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Mittwoch (17.30 Uhr)?

Sportchef Gerhard Poschner legte sich am Sonntag fest: "Markus von Ahlen wird auch am Mittwoch gegen Kaiserslautern auf der Bank sitzen." Aber wie lange kann man als Verein an einem Trainer festhalten, der keine Punkte holt? Poschners Antwort: "Bis er Punkte macht." Er hat weiterhin Vertrauen in den Trainer. "Ich bin immer dabei. Ich habe beileibe nicht den Eindruck, dass er die Mannschaft nicht erreicht."

Und auch der Coach selbst glaubt offensichtlich, dass er das Ruder noch herumreißen kann. "Ich kann nur an eine Trotzreaktion appellieren", so von Ahlen.

fw/lk

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