Ungewöhnliche Töne an der Grünwalder

Von Ahlen fordert im Löwen-Training "Liebe"

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Markus von Ahlen.

München - Angesichts der prekären sportlichen Lage sind im Löwen-Training jetzt ungewöhnliches Töne zu hören. Klar ist: Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft muss gestärkt werden.

Schlecht gelaunte oder hämisch reagierende Kicker kann der TSV 1860 in der derzeitigen Situation gar nicht gebrauchen. Das erklärt vielleicht die Maßnahme, warum Markus Steinhöfer und Bobby Wood derzeit keine Berücksichtigung in der Profi-Mannschaft finden. Trainer Markus von Ahlen appelliert nicht von ungefähr an den Zusammenhalt der Mannschaft. Und so rief er am Montag während des Trainings einen durchaus ungewöhnlichen Satz seinen Spielern zu: "Jeder Ball muss mit Liebe gespielt werden."

Und klärte auf, was er damit meinte: "In unserer Situation ist jede Kleinigkeit entscheidend. Und ich wollte damit sagen, dass man dem Mitspieler die Verarbeitung eines Ball einfach leicht machen muss." Einer, der sich am Ball allerdings durchaus sehen lassen kann, aber seit Wochen keine Berücksichtigung mehr findet, ist der Brasilianer Leonardo. "Leo hat seine Qualitäten", sagte von Ahlen. "Aber ich habe mich für andere Spieler entschieden." Und Poschner fügte hinzu: "Leonardo ist bei uns nicht ausgeschlossen."

Was trotzdem auffällt: Viele Spieler wurden in dieser Saison schon abgeschrieben (Vallori, Hertner), bestraft bzw. vorübergehend suspendiert (die Taxi-Crew, Kiraly, jetzt Wood und Steinhöfer) oder einfach links liegen gelassen, wie jetzt Leonardo. Klingt alles nicht nach überragender Harmonie im Kader.

tz

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