Vor Aalen-Spiel

Von Ahlen schwärmt von Schuster

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Markus von Ahlen.

München - Die Trainer-Debatte soll 1860 München nicht beeinflussen, stattdessen konzentriert sich Markus von Ahlen auf den kommenden Gegner Aalen - und lobt seinen potentiellen Nachfolger.

Markus von Ahlen will sich von den Debatten um eine große Trainer-Lösung beim TSV 1860 München mit Ex-Nationalspieler Bernd Schuster nicht von seiner Arbeit ablenken lassen. „Ich von meiner Person bin da total gelassen, weil das für mich selber total nicht entscheidend ist. Deswegen verspüre ich da gar nichts“, versicherte der Interims-Chef am Mittwoch.

Der bisherige Co-Trainer äußerte sich ausschließlich positiv über sein einstiges Idol Schuster. „Ich habe ihn damals als wirkliche Persönlichkeit kennengelernt“, sagte von Ahlen über die gemeinsame Vergangenheit bei Bayer Leverkusen. Insofern wäre es für ihn dann sogar ein „freudiges Wiedersehen“ mit Schuster bei 1860. Der Ex-Nationalspieler hatte selbst berichtet, eine Anfrage der Löwen vorliegen zu haben. „Das muss man sich überlegen“, sagte Schuster.

Die Vereinsverantwortlichen um Sportchef Gerhard Poschner halten sich bei der Frage nach einer dauerhaften Nachfolgelösung für Ricardo Moniz bislang bedeckt. Erst in der Länderspielpause wird eine Entscheidung erwartet. „Es geht um den Klub, was für den Klub wirklich wichtig und richtig ist“, bemerkte von Ahlen allgemein.

Der 43-Jährige wird die Mannschaft nach seinem geglückten Einstand gegen Greuther Fürth (2:0) auch am Freitag (18.30 Uhr) im Auswärtsspiel beim VfR Aalen als Chef betreuen. Er will dabei auf die Leistung gegen Fürth „aufbauen“. Vom Trainer-Thema wolle er sich nicht ablenken lassen. „Meine Gedanken sind wirklich jetzt bei dem Aalen-Spiel.“ Verzichten muss er auf den angeschlagenen Innenverteidiger Kai Bülow (Sprunggelenk). Von Ahlen kündigte kleinere Veränderungen taktischer Natur für die Partie an.

dpa

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